Sofern ein Unternehmen Web-TV nur wenige Male im Jahr selektiv bei Events oder Werbekampagnen einsetzen möchte, ist es nicht nötig, die erforderlichen Kompetenzen intern bereitzustellen. Einfacher ist es, das Know-how bei einem externen Dienstleister einzukaufen, der die neusten Technologien einsetzt und jeweils dann bereitsteht, wenn Sie auf Unterstützung angewiesen sind.
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Die Kosten für den Einsatz einer externen Filmcrew sind nicht zu unterschätzen: Ein Kameramann steht ab ca. 600 bis 800 Franken pro Tag zur Verfügung. Dann braucht man je nach Anlass auch noch einen Assistenten für die Regie sowie weitere Helfer, die unter anderem beim Auf- und Abbau des Studios zur Verfügung stehen. Für den Schnitt des Filmmaterials benötigt man einen professionellen Cutter: Die Kosten hierfür bewegen sich ebenfalls um 800 Franken pro Tag. Für das gesamte Equipment wie beispielsweise Kamera, Stativ, Mikrofone, Licht, Schnittplatz und Backdrop (Hintergrundwand) fallen nochmals Mietkosten im Bereich von 2000 Franken an. In der Praxis macht es kostenmässig einen grossen Unterschied, ob ein kurzer einmaliger Videoclip oder im Rahmen eines Messeauftritts ein eigentliches Web-TV mit der Erstellung von bis zu zehn Videobeiträgen produziert wird. 
Entscheidet sich eine Organisation dafür, regelmässig das Medium Web-TV einzusetzen – beispielsweise auch im Rahmen der internen Kommunikation – so rechnet sich die Anschaffung eines eigenen Profi-Equipments und die Ausbildung eines Mitarbeiters im Bereich Videoschnitt schon nach wenigen Produktionen. Darüber hinaus bietet der Erwerb einer kompletten Videoausrüstung den Vorteil, dass diese jederzeit einsatzbereit ist. Ein Proficamcorder, zum Beispiel der neue Canon XF300 oder XF305, ist im Markt ab etwa 10'000 Franken zu haben. Die neuen Modelle setzen Massstäbe im professionellen Videobereich und zeichnen auf Speicherkarte im Full-HD-Video und im offenen MXF-Format gemäss MPEG-2-Standard auf. Bei den innovativen Geräten handelt es sich um die ersten Canon-Proficamcorder mit einem neuen Codec für die Full-HD-Aufzeichung von MPEG-2-Dateien: das Abtastverhältnis 4:2:2 und eine Datenrate von bis zu 50Mbps stehen dabei für überzeugende Videoqualität. Der fortschrittliche Codec sorgt für eine doppelt so hohe Farbauflösung im Vergleich zu HDV und anderen Aufnahmeformaten mit 4:2:0 Abtastung. Die neue Camcorderserie eignet sich aus diesem Grund besonders gut zur Produktion von Web-TV und jeglicher Art von Videobeiträgen. Achtet man darauf, dass man qualitativ hochwertige Produkte im Einsatz hat, so schlägt das übrige Equipment wie Stativ, Mikrofone, Audiokabel und Kameratasche mit etwa 4'500 Franken zu Buche. Es gibt heute viele preiswerte umfassende Videoschnittprogramme, wobei es sich für Profis lohnt, auf ein teureres Programm wie Final Cut Pro oder Adobe Premiere Pro zurückzugreifen, da diese Programme einfach mehr Möglichkeiten beim Filmschnitt bieten. Abschliessend dürfen die Kosten nicht vergessen werden, welche für das Studio (Hintergrund, Licht, Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle etc.) und die Ausbildung der Mitarbeitenden im Bereich Kameraschnitt und Filmaufnahme investiert werden müssen. Insgesamt summieren sich die Kosten somit auf mindestens 17'000 Franken, bis man professionell im eigenen Hause Web-TV Beiträge produzieren kann. Langfristig gesehen gibt es kein günstigeres Medium als Web-TV, um die Zielgruppen anzusprechen.
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