Eine der extremsten Wintersportarten

Ursprünglich ein Weg, um in verschneiten Monaten durch abgelegene Orte zu reisen, ist Skijöring heute einer der extremsten Wintersportarten. Eine Person auf Skiern hält die Zügel eines reiterlosen, speziell trainierten Rennpferdes und lässt sich von ihm ziehen. Bei diesen Rennen werden Geschwindigkeiten bis zu 50 km/h erreicht.

Bei den Olympischen Winterspielen 1928 war Skijöring eine sportliche Vorführung. Heutzutage werden diese Rennen in zahlreichen Ländern abgehalten, darunter in den USA, in Kanada, Frankreich und in Teilen von Skandinavien. Die meisten Rennen sind zwischen 5 und 20 Kilometer lang. In allen Fällen werden die Pferde speziell dafür gezüchtet und trainiert, unter den schwierigen Rennbedingungen ruhig zu bleiben und die Zügel und den Skifahrer hinter sich zu akzeptieren.

Um mehr über den besonderen Reiz des Skijöring zu erfahren, haben wir den 55-jährigen Franco Moro beim Training in Argentinien begleitet. Er ist der amtierende Weltmeister dieser Sportart, ein Speed-Freak und immer dort, wo der Schnee ist. Seit nunmehr 31 Jahren geht er seiner Begeisterung für das Skijöring nach und ist seit drei Jahrzehnten beim White Turf Event in St. Moritz dabei. Mit seiner Passion für diesen Sport zeigt er eine ganz andere Art, der kältesten Jahreszeit zu begegnen: Er zelebriert die extremen Schneeverhältnisse, anstatt im warmen Haus den Winter abzuwarten. Come and see.

Bildmaterial © Richard Walch. Canon Botschafter