„Doing more with less“: Zusammenarbeit, Einbindung der Führungsebene und Technologie sind der Schlüssel erfolgreichen Marketings

Dietlikon, 27. Februar 2012 – Während sich Unternehmen darum bemühen, die Vielfalt der Kommunikationskanäle in ihrem Umfeld zu bewältigen, nutzen sie dabei weder gemeinsame Inhalte, noch arbeiten sie bereichsübergreifend zusammen – das ist das Ergebnis einer neuen Studie der Branchenorganisation The Chartered Institute of Marketing und von Canon Europe.

  • Unternehmen werden aufgefordert, verbesserte Technologie und Messmethoden einzusetzen, um digitale und traditionelle Kanäle miteinander zu verbinden
  • Die Studie hebt die Merkmale erfolgreichen Marketings hervor und bietet ein Online-Tool, das es Fachleuten ermöglicht, ihre eigene Leistung am branchenweiten Leistungsstandard zu messen – http://www.unlockthevalueofcreative.com/

An der neunmonatigen europaweiten Studie „Unlock the Value of Creative“ haben mehr als 140 multinationale Unternehmen teilgenommen – darunter auch namhafte Konzerne aus der Schweiz. Die Untersuchung prüft kritisch, wie Unternehmen Kreativität und Prozessabläufe miteinander vereinbaren und beschreibt die Bereiche, in denen es der Branche aktuell nicht gelingt, ihre Marketingprozesse zu optimieren. Die Studie wurde in einem durch Herausforderungen und Unsicherheit geprägten Umfeld durchgeführt, in dem die Marketingverantwortlichen über alle Branchen hinweg gefordert sind, mit weniger Mitteln mehr zu erreichen. 85 Prozent der Befragten räumten ein, dass die Budgets für die Entwicklung, Produktion und Steuerung von Marketingaktivitäten regelmässigen Reviews und möglichen Kürzungen unterliegen.

Zur Unterstützung der Marketingverantwortlichen, die diesen Herausforderungen gegenüberstehen, untersucht die Studie drei zentrale Aspekte – 1) das Zusammenführen von Marketingaktivitäten, 2) das Erzielen von konkreten Ergebnissen der Aktivitäten und Investitionen aus Marketinginvestitionen und 3) die Verbesserung der Messung und Bewertung. Die Studie vereint so Erkenntnisse aus mehreren Bereichen, um Empfehlungen für Best-Practice-Methoden zu geben undMerkmale eines erfolgreichen, modernen Marketings zu verdeutlichen. Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Weniger als 20 Prozent der Befragten erzielen einen hohen Grad der Kampagnenintegration über traditionelle und Online-Kommunikationskanäle hinweg. Nur knapp über zehn Prozent messen durchgehend den Einfluss verschiedener Vermarktungswege.
  • Unternehmen verschwenden wertvolle Ressourcen, indem sie Inhalte nicht teilen oder weltweit nicht eng zusammenarbeiten. Aktuell nutzen nur 25 Prozent Inhalte gemeinsam über Regionen hinweg.
  • Nur 15 Prozent der Unternehmen stellen durchgehend sicher, dass der Return of Investment von Marketingmassnahmen in die zukünftige Planung einfliesst. Weniger als zehn Prozent verfügen über eine fortlaufende Zusammenarbeit zwischen dem Marketing und der Finanzabteilung – eine entscheidende Voraussetzung für die angemessene Aktivierung und Bewertung von Marketingmassnahmen.

Die Studie deutet darauf hin, dass die Antwort auf diesen Missstand in der Zusammenarbeit, der Technologie und der Einbindung der Führungsebene liegen. Die Untersuchung bietet eine detaillierte Analyse dieser zentralen Themen. Eine wichtige Empfehlung ist, die Wiederverwendung oder Anpassung bestehender Inhalte in Betracht zu ziehen. Besonders gilt dies über verschiedene Länder und Sprachregionenhinweg, um weniger Werbematerialien neu produzieren zu müssen und die optimale Verwendung der Budgetmittel, Ressourceneffizienz und die Verbreitung von Best-Practice-Methoden zu erreichen.

Thomas Brown, Head of Insights des Chartered Institute of Marketing und leitender Analyst der Studie, erklärt: „Für Marketingverantwortliche ist „Doing more with less“ zu einer Art Mantra geworden. Dennoch zeigt diese Studie, wie viele Unternehmen das Offensichtliche übersehen: gute Arbeitsmethoden innerhalb des Unternehmens zu erkennen und diese zu verbreiten ist ein wichtiger Ansatzpunkt für fortschrittliche Firmen. Es kann der Marketingleitung helfen, Doppelarbeiten und Fehler zu vermeiden und aus den Massnahmen Kapital zu schlagen, die gut funktionieren.”

Die Studie empfiehlt Marketingverantwortlichen ausserdem, nochmals das anhaltende Problem der Messung und Bewertung zu betrachten. Nur 15 Prozent der Befragten erklärten, dass die Messung von Marketingaktivitäten regelmässig mit dem Führungsteam besprochen wird. In der Hälfte der untersuchten Unternehmen besteht der Eindruck, dass bei der Messung der Marketingeffizienz die Unterstützung der Geschäftsleitung fehlt.

Daniel Bruengger, Enterprise Services Manager bei der Canon (Schweiz) AG, erklärt: „Keine Marketingmassnahme kann ohne effektives Messverfahren und Berichtswesen als Erfolg beurteilt werden. Unternehmen müssen die richtigen Prozesse und Technologien verwenden, damit sich die besten Arbeitsmethoden und Ergebnisse wiederholbar machen. Wenn Unternehmen nachweisen können, dass sie nicht nur die Reichweite ihrer Inhalte erhöhen, sondern aus einer gemeinsamen Verwendung auch eine Vervielfachung der positiven Effekte erzielen, dann wird der Nutzen unbestreitbar sein. Dies ist besonders wichtig, um die volle Unterstützung und das Vertrauen der Geschäftsführung zu gewinnen, was eindeutig nicht im ausreichenden Mass geschieht, da das Marketing häufig von anderen Teilen des Unternehmens isoliert ist.”

Das Chartered Institute of Marketing und Canon Europe haben ebenfalls gemeinsam ein Online-Benchmarking-Tool für Marketingverantwortliche erstellt, das es diesen ermöglicht, ihre eigene Leistung mit den Ergebnissen der Studie zu vergleichen. Weitere Informationen sind auf der Webseite http://www.unlockthevalueofcreative.com/ erhältlich. Für eine persönliche Präsentation der Studienergebnisse wenden Sie sich bitte an Daniel Bruengger von der Canon (Schweiz) AG

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