Canon entwickelt hoch lichtempfindliche Netzwerkkamera

Wallisellen, 7. September 2015 – Canon, Branchenführer im Bereich Imaging-Lösungen, hat bekanntgegeben, dass es eine hoch lichtempfindliche Netzwerkkamera mit einem schnellen, stark vergrössernden Objektiv entwickelt. Das Objektiv ist in der Lage, selbst in der Nacht Farbbilder mit grosser Reichweite aufzunehmen. Dadurch können sogar Objekte erfasst werden, die für das blosse Auge nur schwer wahrnehmbar sind.

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Angesichts eines immer sensibleren Bewusstseins der Gesellschaft für die Themen Sicherheit und Schutz, ist der Bedarf an hochentwickelten Überwachungssystemen deutlich gestiegen. Zunehmend werden leistungsstarke Netzwerkkameras nachgefragt, die sowohl bei der Überwachung tagsüber als auch nachts visuelle Daten deutlich aufzuzeichnen können.

Canon entwickelt nun eine kompakte, hoch lichtempfindliche Netzwerkkamera, mit der entfernte Objekte deutlich in Farbe dargestellt werden. Dies selbst unter Bedingungen, die für das blosse Auge eine Herausforderung darstellen würden. Dank ihrer hohen Bildqualität ist diese Kamera ideal für die Anwendung in der Verbrechensvorbeugung oder die Überwachung von für Naturkatastrophen anfälligen Orten geeignet. 

Die neue Netzwerkkamera baut auf zahlreichen von Canon entwickelten optischen Technologien auf. Sie verfügt über ein Ultra-Telezoomobjektiv mit grosser Blende und einer Brennweite von mehr als 600 mm. Mit einem lichtstarken f-Wert von 2,4 lässt es sehr viel Licht eintreten. 

Die Linse arbeitet mit asphärischen und UD (Ultra Low Dispersion)-Linsenelementen, die das Phänomen der chromatischen Aberration minimieren, welches mit grösser werdender Blendenöffnung zunimmt. Auf diese Weise wird zudem eine praktische und kompakte Objektiveinheit möglich. Die Kombination aus einer Linse mit grosser Blende, einem hoch lichtempfindlichen Sensor und einem Hochleistungs-Bildverarbeitungssystem ermöglicht es, die Farbe auf der Oberfläche eines Objekts in einer Entfernung von 100 Metern bei einer Dunkelheit mit kaum 0,08 Lux Helligkeit zu erkennen – dies entspricht in etwa der Helligkeit von Mondlicht. Die Überwachung bei Nacht war bislang nur innerhalb einer begrenzten Entfernung mit Hilfe von Infrarotbeleuchtung oder mit einem Nachtmodus möglich, der die Bilder nur in Schwarz/Weiss erfasste.

Mit der elektrisch angetriebenen Schwenk-Kipp-Funktion ist die Netzwerkkamera in der Lage sich auf eine Vielzahl von Überwachungsszenarien einzustellen. Neben der Überwachung von Orten, die anfällig für Naturkatastrophen sind, eignet sich die Kamera beispielsweise auch optimal für den Einsatz am Tag und in dunklen Nächten auf Gebäudedächern oder zur Identifizierung von Fahrzeugkennzeichen auf Strassen.

Mit dem Ausbau des Angebots an Netzwerkkameras reagiert Canon auf die kontinuierlich steigenden Anforderungen der Gesellschaft in den Bereichen Überwachung und Kontrolle.

Canon plant die Markteinführung seiner neuen Netzwerkkamera für 2016.

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