Canon und WWF veröffentlichen Forschungsergebnisse zum Einfluss des Klimawandels in der Arktis

Wallisellen, 5. September 2014 – Canon, einer der weltweit führenden Anbieter von Imaging-Lösungen, und WWF International haben die Ergebnisse von zwei ihrer Forschungsprogramme veröffentlicht, die den Zustand der Umwelt und den Klimawandel in der Arktis untersuchen. Im Rahmen seiner Rolle als Conservation Imaging Partner hat Canon die jüngsten Forschungsreisen nach Spitzbergen (April 2014) in der Nähe von Norwegen und zur Laptewsee in Russland (August 2013) unterstützt.

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© Brutus Östling. Canon/WWF


Die Expedition von WWF-Canon und dem Norwegischen Polarinstitut nach Spitzbergen in diesem Jahr war darauf ausgerichtet, wichtige Daten über den westlichsten Eisbärenbestand in Europa zu sammeln sowie Daten darüber, wie sich die Standorte der Eisbärhöhlen verändern. Nur drei der 29 erwachsenen weiblichen Tiere, die von dem Forschungsteam gesichtet wurden, hatten in diesem Jahr ein Junges geboren. Obwohl die Forscher vor einer Überinterpretation dieser Tatsache warnen, ist bekannt, dass in anderen Teilen der Arktis das Verschwinden der Meereisdecke den Fortpflanzungserfolg der Eisbären beeinträchtigt.

Die von dem Forschungsteam gesammelten Proben haben es ausserdem einem Team von DNA-Spezialisten erstmals ermöglicht, die DNA eines Eisbären aus einem im Schnee hinterlassenen Tatzenabdruck zu isolieren. Im nächsten Schritt wird das SPYGEN Labor untersuchen, ob die auf diesem Weg gesammelte DNA den Forschern mehr Informationen über die einzelnen Eisbären, die die Spuren hinterlassen haben, liefern kann. Diese neue Technik könnte die erforderlichen Investitionen dramatisch verringern und die Hindernisse überwinden, die mit der von den Wissenschaftlern bisher verwendeten Methode zur Erfassung solcher Informationen verbunden sind und so die Überwachung von Eisbärpopulationen in Zukunft vereinfachen.

Die vorherige WWF-Canon Expedition im Jahr 2013 zur Taimyrhalbinsel in der sibirischen Laptewsee zielte darauf, herauszufinden, ob es genetisch andersartige Laptew-Walross-Bestände gibt oder ob die dortigen Tiere verwandt sind mit einer oder mehreren angrenzenden Populationen. Die Wissenschaftler mussten diese Fragen beantworten, um wirksame Statusbeobachtungssysteme für beide Tierarten zu entwickeln und um zu bestimmen, welche Massnahmen zu ihrem Schutz in einem Gebiet mit zunehmender Handelsschifffahrt notwendig sind. Die Ergebnisse der ersten Labortests haben gezeigt, dass die Laptew-Walrosse von ihrer genetischen Ausstattung her näher mit den pazifischen Walrossen verwandt sind als mit den atlantischen Walrossen. Sie zeigten jedoch auch genügend Unterschiede zu beiden, um als spezifische Population eingeordnet zu werden.

Den Expeditionen nach Spitzbergen und zur Laptewsee ging 2012 mit „Sailing to Siku“ eine Reise voran, die von Grönland durch die kanadische Arktis führte. Sie war darauf ausgerichtet, die Einschätzung zukünftiger Massnahmeoptionen für dieses Gebiet zu unterstützen und auf die „Last Ice Area“ aufmerksam zu machen – die Region, in der erwartungsgemäss das Meer auch im Sommer am längsten mit Eis bedeckt ist. Mit Thorsten Milse, Alexey Ebel und Brutus Östling sponserte Canon Profifotografen, die an jeder Expedition teilnahmen. Auf allen drei Reisen wurde von den Expeditionsteams ausserdem Canon Foto- und Videoausrüstung eingesetzt, um die Natur im Bild festzuhalten und Ereignisse zu protokollieren.

„Unsere Partnerschaft mit Canon hinterlässt uns ein wertvolles Erbe“, erklärt Clive Tesar vom WWF Global Arctic Programm. „Sie hat uns geholfen, neue wissenschaftliche Informationen zu gewinnen, sie hat weltweit Millionen von Menschen mit den Herausforderungen bekannt gemacht, denen eine sich erwärmende Arktis gegenübersteht und sie hinterlässt eine Fülle von Bildern, um weiteren Millionen von Menschen die Schönheit und Bedeutung der Arktis vor Augen zu führen.“
Susan Stuart, Sustainability Director, Canon Europe, Middle East and Africa, erklärt: „Bilder spielen bei der Unterstützung wissenschaftlicher Forschung eine massgebliche Rolle und wir sind stolz dass das Know-how von Canon den WWF dabei unterstützt hat, den Klimawandel zu dokumentieren und das Bewusstsein dafür zu fördern. Die Entdeckungen unserer zwei jüngsten Arktis-Expeditionen zeigen, wie wichtig die wissenschaftlichen Untersuchungen von WWF International in einer der am wenigsten erforschten Gegenden der Welt wirklich sind.“

Canon Europe ist seit 1998 Conservation Partner von WWF International. Die Partnerschaft demonstriert das Engagement von Canon Europe für eine nachhaltige Zukunft in der die Menschen in Harmonie mit der Natur leben.

Irrtümer und Änderungen vorbehalten. Stand: September 2014.

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Weitere Informationen
WWF & NPI Expedition to Svalbard
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