15 Jahre SWICO Recycling – Gründungsmitglied Canon wirft einen Blick zurück

Dietlikon, 29. April 2009 - Elektrische und elektronische Geräte wie Drucker und Kopiergeräte bestehen vor allem aus wiederverwendbaren und wiederverwertbaren Teilen und Materialien. Um diese in den Produktionskreislauf zurückzuführen, werden die Geräte zerlegt und – je nach Komponenten – einer geeigneten Wiederverwendung bzw. Wiederverwertung zugeführt. SWICO Recycling stellt seit 15 Jahren sicher, dass alle Geräte, die an den richtigen Ort gebracht werden, umweltgerecht rezykliert werden. Eine Meisterleistung!

Anfang der 90er Jahre suchte der Schweizer Wirtschaftsverband der Informations-, Kommunikations- und Organisationstechnik SWICO nach einer nachhaltigen Lösung für das Sammeln und Rezyklieren von Elektroschrott. Er setzte sich zusammen mit den sechs grössten Anbietern von Kopierern und IT-Geräten sowie der Stiftung für Konsumentenschutz SKS und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) an einen Tisch und entwickelte ein kollektives Rücknahmesystem, mit dessen Umsetzung SWICO beauftragt wurde.

Canon ist als Gründungsmitglied seit dem ersten Tag mit von der Partie – und das aus gutem Grund: Es war Canon schon immer ein Anliegen, nach geeigneten Lösungen zu suchen, um einen transparenteren Verschrottungsprozess zu erreichen. Insbesondere sollten auch die vielen ausgedienten Geräte, die nicht mehr zu Canon zurückgebracht werden, umweltgerecht entsorgt werden. Canon suchte daher Kooperationen mit Mitwettbewerbern und anderen kompetenten Partnern und nahm sich so dieser grossen Herausforderung an.

1994 wurde das Recyclingsystem von SWICO eingeführt – und damit im EU-Raum ein Exempel statuiert. Die beteiligten Unternehmen standen nun vor einer grossen Aufgabe: Die Kunden mussten verstehen, dass die offen aufgeführte vorgezogene Recyclinggebühr nicht etwa eine über die Hintertüre eingeführte Preiserhöhung darstellt, sondern dass dieses Geld zweckdienlich, zum Wohl der Umwelt und somit für uns alle investiert wird.

Im Startjahr 1994 befand sich die Schweiz gerade in einer rezessiven Phase, weshalb die Einforderung zusätzlicher Gebühren von vielen Seiten harsch kritisiert wurde. Nicht alle Mitbewerber zogen damals am gleichen Strang; es kam teilweise zu intensiven Diskussionen. Doch schon nach sechs Monaten hatte sich die Einsicht durchgesetzt, dass die freiwillige Branchenlösung einen beispielhaften Schritt für die Zukunft darstellt. Nicht zuletzt auch dank der Unterstützung weitsichtiger und umweltbewusster Entscheidungsträger bei Grosskunden (Verwaltungen, Banken und Industriefirmen) ist es gelungen, diesen Standard durchzusetzen.

SWICO heute
Heute gehörten 630 Hersteller und Importeure elektrischer und elektronischer Geräte sowie 500 öffentliche Abgabestellen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein zu SWICO Recycling. Innerhalb von 15 Jahren ist es SWICO gelungen, circa 90 Prozent der Marktteilnehmer in der IT- und Unterhaltungselektronik vom Recyclingsystem zu überzeugen.

Das Rücknahmesystem finanziert sich aus der vorgezogenen Recyclinggebühr (vRG), welche beim Kauf eines neuen Gerätes erhoben wird. Mit diesen Einnahmen wird die kostenlose Rückgabe aller ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräte finanziert. Die alten Geräte kommen zu lizenzierten Entsorgern, welche sie zerlegen und die Rohstoffe zurückgewinnen. Dank diesem Recycling kommen bis zu 95% der Materialien zurück in den Kreislauf!

Im Jahr 2008 wurden durch SWICO Recycling insgesamt 50’753 Tonnen Elektroschrott zurückgenommen. Damit erhöhte sich das Rücknahmevolumen gegenüber dem Gründungsjahr um gigantische 1’371 Prozent! Ganze 730 Tonnen des Elektroschrotts des Vorjahres wurden im Auftrag von Canon dem Recyclingsystem zugeführt. Beachtlich ist, dass über die Hälfte dieser ausgedienten Canon Geräte direkt durch Canon zurückgenommen wurde, um anschliessend ins SWICO-System eingespeist zu werden.

Canon bedankt sich für die bereits 15 Jahre währende hervorragende Zusammenarbeit mit dem SWICO und wünscht den Recyclern für die kommenden Jahre und Jahrzehnte viel Erfolg bei der meisterhaften Umwandlung von scheinbar wertlosem Elektroschrott in kostbare Materialien wie Glas, Kunststoff und Metall.

Canon engagiert sich
Bei Canon sind die Themen Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility fundamentale Bestandteile der Firmenphilosophie, die bei allen Aktivitäten eingehalten werden müssen. Das Unternehmen arbeitet zudem nach Prinzipien, die grösstmögliche Harmonie zwischen Ökologie und Technologie anstreben. Canon verfügt daher über ein weltweit zertifiziertes Umweltmanagementsystem, welches einheitliche Umweltstandards garantiert. So haben die Kunden jederzeit die Gewissheit, dass  von der Entwicklung über die Produktion bis hin zum Recycling des entsprechenden Produkts im Bezug auf die Umwelt strenge Kriterien eingehalten werden.

Auf gesellschaftlicher Ebene engagiert sich die Canon Schweiz AG im Bereich der Lehrlingsausbildung, wo das Unternehmen interessante Lehrstellen in verschiedenen Berufen anbietet. Canon ist  zudem Stolz darauf, auf eine langjährige erfolgreiche Partnerschaft mit renommierten Non-Profit-Organisationen zurückblicken zu dürfen. So unterstützt Canon das Rote Kreuz in der Schweiz hauptsächlich im Jugendbereich und ist gleichzeitig einer der ersten Conservation Partner des WWF. Damit gehört auch Canon zu der auserlesenen Gruppe von multinationalen Unternehmen, die durch die Bereitstellung beträchtlicher Mittel den Einsatz des WWF für den globalen Umweltschutz unterstützen.

Weitere Informationen über die Aktivitäten von Canon im Sozial- und Umweltbereich.

Stand: April 2009 – Irrtümer und Änderungen vorbehalten.


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