Klimaschutzprojekt: Biomasse Ceará, Brasilien

Klimaschutzprojekt

Biomasse Ceará, Brasilien

Dieses Klimaschutzprojekt im brasilianischen Staat Ceará umfasst fünf Keramikproduktionsstätten, die nachhaltig produzierte, erneuerbare Biomasse zur Befeuerung nutzen.

Traditionell wird in Brasilien zur Befeuerung der Keramikbrennöfen Feuerholz eingesetzt, was zu einer massiven Abholzung der überwiegend aus Mangroven bestehenden Wälder führt. Die Grupo Tavares, ein Traditionsunternehmen aus dem Nordosten Brasiliens, das über fünf Produktionsstätten verfügt und vor allem Dachziegel und Backsteine für den regionalen Markt herstellt, hat seine Befeuerung auf die Nutzung von erneuerbarer und nachhaltig bewirtschafteter Biomasse umgestellt. Dabei kommen nun Cashew- und Kokosnussschalen zum Einsatz, sowie Holzabfälle, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen müssen. Die Projektaktivität hat in 2010 begonnen und ist mit dem Gold Standard ausgezeichnet.

Neben der Nutzung nachhaltig produzierter Biomasse hinaus führt die Grupo Tavares auch umfangreiche Massnahmen zur Energieeffizienz und Prozessoptimierung durch, zum Beispiel durch eine genauere Einstellung der Energiezufuhr und die verbesserte Auslastung der Brennöfen.

Weitere positive Auswirkungen des Klimaschutzprojektes

  • Schutz und Erhaltung der Biodiversität, insbesondere der bestehenden Mangrovenwälder
  • Aufforstung von 3.000 Bäumen
  • Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen für die lokale Bevölkerung
  • Vereinfachung von körperlich schweren Arbeitsprozessen durch den Einsatz moderner Maschinen
  • Regelmässige Schulung und Bildungsangebote für Mitarbeiter, insbesondere auch im Bereich Sicherheit und Gesundheit