Lauschsicht - SWISS

“Der Film muss der Präzision der Piloten gerecht werden.”

Die Zürcher Agentur für Film & Motion Design LAUSCHSICHT begeistert einmal mehr mit einem kurzen Film für SWISS. Bei der unter grossem Zeitdruck entstandenen Produktion im Rahmen einer Flugshow mit Patrouille Suisse zeigten alle Beteiligten grosses Talent und viel Erfahrung. Wir haben uns mit Kevin Blanc, Gründer von LAUSCHSICHT, über das Projekt unterhalten.


Kevin Blanc, Gründer von LAUSCHSICHT, während den Dreharbeiten in St. Moritz

Hoi Kevin – Während den FIS World Ski Championships 2017 in St. Moritz hatte LAUSCHSICHT den Auftrag, die Flugshow von SWISS und Patrouille Suisse zu filmen. Wie kam es dazu und welches Ziel wurde mit dem Projekt verfolgt?
Mit SWISS verbindet uns eine lange und eingespielte Partnerschaft. Bis heute haben wir über 30 Bewegtbild-Projekte für die Airline umsetzen dürfen (Anm. d. Redaktion: Viele Resultate davon können auf www.world-of-swiss.com angesehen werden). Ziel des aktuellen Films ist es, die neuen SWISS Flugzeuge der C Series (CS100) durch ihren Auftritt an der spektakulären Flugshow in St. Moritz der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Anforderung war es, dies mit einer puristischen Perspektive auf die Schönheit und Faszination des Formationsflugs umzusetzen. Die Action stand dabei bewusst nicht im Zentrum. SWISS liess uns wie gewohnt Spielraum in der kreativen Umsetzung – meines Erachtens ein wichtiger Pfeiler für den nachhaltigen Erfolg unserer Zusammenarbeit.


Der Star der Show: Das neue Flugzeugmodell in der Flotte von SWISS, die CS100, hatte ihn St. Moritz einen grossen Auftritt.

Das tönt nach einer grossen Herausforderung – wie geht man einen solchen Auftrag an?
Das Projekt war sowohl in der Planung wie auch in der Umsetzung eines der komplexeren, mit denen wir es zu tun hatten. Wenn so viele Variablen unsicher sind, wie in diesem Fall, braucht es ein grosses Vertrauen des Kunden und seine Offenheit, unvorhergesehene Entwicklungen zuzulassen. Dieses Verständnis muss gegeben sein. Danach folgt eine grosse kooperative logistische Arbeit: Akkreditierung, Equipment, Koordination der Flugshow – alles wurde akribisch und in konstantem Austausch zusammen mit SWISS und Patrouille Suisse geplant. Das gesamte Team musste die Route des Formationsfluges auswendig kennen. Wir begleiteten auch ein Training der Piloten im Simulator. Dieses sowie andere Vorbereitungsarbeiten haben wir gleichzeitig gefilmt, um notfalls (z.B. falls wir wegen schlechten Wetters nicht genügend Bildmaterial der Flugshow hätten filmen können) auf Material für ein alternatives Narrativ zurückgreifen zu können – was wir zum Glück schlussendlich nicht tun mussten.

Aus den Aufnahmen beim Simulator entstand dieser Teaser:

Nach der Simulation bei SWISS wurde die Flugroute in unserem Flugsimulator im LAUSCHSICHT Lab erfasst - dadurch konnten wir sie weiter verinnerlichen. Unser Simulator ermöglichte es uns zudem, mit Piz Nair und Muottas Muragl die perfekten Standorte für unsere Bodenaufnahmen auszuloten. Damit konnten wir die Distanzen zu den vorbeifliegenden Flugzeugen berechnen und so die optimalen Objektive für diese Aufgabe auswählen.


Die neue Canon EOS C700 im Einsatz auf Muottas Muragl, Engadin

Beim Drehen eines Films ist es entscheidend, dass man auf genügend Kameraperspektiven zugreifen kann. Neben den Bodenaufnahmen mussten darum auch die Aufnahmen in der CS100 mit SWISS und in den Cockpits der Jets mit Patrouille Suisse koordiniert werden.

Bei den Dreharbeiten kamen unter anderem die Filmkameras Canon EOS C700 und EOS C300 Mark II sowie verschiedene Canon Objektive zum Einsatz – wie entscheidest du jeweils, welches Equipment du für einen Auftrag verwendest?
In diesem Fall standen wir vor der Herausforderung, anhand von Simulationen und der Berechnungen von Distanzen zu den Flugzeugen zu entscheiden, welches die passende Optik ist. Wenn man versucht, Flugzeuge aus einer Distanz von 10 Kilometern (von Muottas Muragl) zu erwischen, muss uns das Equipment ideal unterstützen. Da gibt’s keine zweite Chance.


Erwischt: Die CS100, begleitet von der Flugstaffel, aufgenommen mit der Canon EOS C700 von Muottas Muragl

Für den Einsatz auf Muottas Muragl (Film-Team Muriel Droz/Kevin Blanc) haben wir uns für die Canon EOS C700 und das EF 800mm f/5.6L Objektiv und auf dem Piz Nair (Film-Team Marius Thut/Giorgia Binek) für die Canon EOS C300 Mark II und das EF 70-200mm f/2.8L Objektiv mit 1.4x Extender entschieden. Unsere Anforderung an die Kamera war ursprünglich, dass wir mit über 100 Bildern pro Sekunde in 4K-Bildqualität aufzeichnen können. In diesem Fall waren wir aber auch dringend auf die Unterstützung eines starken Autofokus angewiesen. Die Kombination aus extremen Brennweiten und schnellen Flugzeugen in sehr diffusen Lichtverhältnissen macht es fast unmöglich, mit dem auf Fotografie ausgelegten Fokusring zuverlässig manuell zu arbeiten. So haben wir uns gegen die 120 Bps in 2K entschieden und sind auf 60 Bps runter, dafür in 4K und mit Autofokus. Der leistungsfähige Dual Pixel Autofokus von Canon ist mir bereits durch die Arbeit mit der EOS C300 Mark II bekannt. Er gab den Ausschlag für unseren Entscheid zu Gunsten der neuen EOS C700. Die Kamera bot uns zudem einen fantastischen View Finder und natürlich die bekannten Canon Features wie schnelles Booting, Zuverlässigkeit und internes Aufzeichnen.

Mit welchen unvorhergesehenen Herausforderungen sahst du dich mit deinem Team während der Umsetzung konfrontiert?
Das Projekt war durch äussere Einflüsse von allgemeiner Unsicherheit geprägt. Auf viele Dinge hatten wir schlicht keinen Einfluss. Mit dem Wetter hatten wir zum Beispiel grosses Glück. Die Verhältnisse mit Nebel und Wolken lagen nur noch knapp im Rahmen des Machbaren – schlussendlich verleihen sie dem Resultat aber eine willkommene Dramatik. Als ultimative Herausforderung stellte sich das Einfangen der Flieger im blauen Himmel aus grosser Entfernung mit einer 800mm Fixbrennweite heraus. Auf fast 10 Kilometer hat man dabei fast keinen Kontrast mehr.


Vergleich des Kontrasts bei der Aufnahme (links) mit finalem Bild nach Postproduction (rechts)

Hier heisst es wirklich üben, üben, üben – sich mit den Bedingungen vertraut machen und ein Feeling entwickeln. So kann man im entscheidenden Moment auch mal mit dem notwendigen Quäntchen Glück rechnen. Beim Shot bei Minute 00:46 zum Beispiel hatte ich grosses Glück, da war ich quasi blind am Filmen. Wenn wir uns im Vorfeld für die falschen Brennweiten entschieden hätten – dadurch entweder zu weit weg vom Geschehen entfernt oder zu nah dran gewesen wären – hätten wir ein Problem gehabt. Dieses hätte sich dann noch vergrössert, weil wir unser Bildmaterial nach zwei Durchgängen des Formationsfluges im Kasten haben mussten. Gerechnet hatten wir mit vier Durchgängen! Aus den Testflügen konnten wir aber leider nur wenig Material generieren, denn einer wurde wegen schlechter Sicht abgesagt und beim anderen waren nicht alle Jets dabei – die Bilder der Formation waren daher unbrauchbar. Ansonsten hat dank guter Vorbereitung und einer perfekt funktionierenden Kommunikation zwischen allen Beteiligten soweit alles gut funktioniert.

Gab es weitere Situationen, in denen Ihr nebst eurer Erfahrung auch Glück beanspruchen musstet?
Überrascht hat uns der Shot bei Minute 00:35. Unser Kameramann an der CS100, Roman Lehmann, ist ein gestandener Profi und hat wirklich viel Erfahrung. Für diesen Shot, der das Annähern des einen Jet’s aus der Flugzeugkabine zeigt, braucht es aber selbst bei ihm etwas Glück. Eine solche Einstellung war nicht planbar. Dieser Shot hat uns extrem gefreut. Wenn alles geplant ist, was geplant werden kann, nimmt man natürlich auch gerne mal ein Geschenk an.


Kevin Blanc bei der Arbeit mit der EOS C700 und EF 800mm f/5.6L Objektiv: „Wenn alles geplant ist, was geplant werden kann, nimmt man natürlich auch gerne mal ein Geschenk an.“

Das Projekt wurde, begonnen bei den Dreharbeiten über die Postproduction bis hin zur Publikation, sehr zügig und hochwertig umgesetzt – was ist das Geheimnis dahinter?
Es gilt von Beginn weg, den Fokus voll aufs Wesentliche zu richten. Schlussendlich reduziert sich alles auf die zehn alles entscheidenden Minuten, in denen das Teamwork sitzen und jeder wissen muss, was zu tun ist. Nebst der akribischen Vorbereitung muss auch die konzeptionelle Idee für die Umsetzung passen und von allen verstanden werden. Nur so können wir garantieren, dass alle die richtigen Kameraeinstellungen wählen und die passenden Sequenzen einfangen. Schlussendlich muss man sich aber bewusst sein, dass man bei einem solchen Projekt extrem schnell kreativ arbeiten und dabei kurzfristige Interpretationen zulassen muss. Auch das kann nur funktionieren, wenn einem der Auftraggeber zu 100% vertraut – kürzere Entscheidungswege als bei SWISS könnten wir uns nicht wünschen.

Aber auch die Wichtigkeit der akustischen Komponente kann bei einem Projekt, bei dem die Emotionen im Vordergrund stehen, nicht genug betont werden. Dass wir auch hier mit Michael Ricar auf einen Komponisten zurückgreifen konnten, mit dem uns eine lange Partnerschaft verbindet, war Gold wert. Die Musik orchestrierte er innert kürzester Zeit. Das war möglich, weil Michael bereits die Musik für zwei vorhergehende Filme über die C Series, die Air-to-Air Aufnahmen sowie das 360 grad Vorstellungsvideo, produziert hatte. Die C Series hat parallel zu den Filmen also auch einen stringenten Soundtrack erhalten.


Die neue CS100 im Vorbeiflug begleitet von der Flugstaffel von Patrouille Suisse

Bei den Dreharbeiten entstehen grosse Mengen an Rohmaterial in Form von Bilddaten – was ist für dich in punkto Datenmanagement entscheidend?
Es beginnt schon beim Einstellen der Kamera für den Dreh. Insgesamt haben wir über 3 Terabytes an Daten gefilmt. Das ist eine riesige Menge, die anschliessend in kürzester Zeit auf zwei Minuten heruntergebrochen und zusammengefasst werden muss. Dafür müssen Files sauber benannt und in einer sinnvollen Struktur abgelegt werden, was beim anschliessenden Sichten des Materials und beim Schnitt enorm hilfreich ist. Vor Ort haben wir ein dreifaches Backup erstellt und die Daten nach den Aufnahmen so rasch wir konnten auf die Arbeitsplätze übertragen. Um das Sichten des Materials kommt man bei einem solchen Projekt, wo so viele Leute involviert sind, nicht herum. Das Filmmaterial aus den Cockpits der Jets zum Beispiel verteilte sich auf mehrere Kameras und Stunden, weil die Kameras beim Starten des Motors eingestellt und nach der Landung abgestellt worden waren. Da suchten wir natürlich länger nach den interessanten Momenten. Bereits in St. Moritz haben wir alles geloggt und gesichtet. Anschliessend haben wir mit dem Bildmaterial eine Auslegeordnung durchgeführt. Dabei wurde das Material in unterschiedlichen Inhalts-Cluster auf einer Timeline nach Ablauf und Kameraperspektiven sortiert. Diese Vorbereitung nahm zwei Tage in Anspruch, erst danach konnten wir mit dem Schnitt beginnen.

Welchen Stellenwert nimmt für dich die Nachbearbeitung des Filmmaterials ein? Welchen Aspekten schenkst du dabei besondere Beachtung?
Die Nachbearbeitung des Rohmaterials hat mindestens den gleichen Stellenwert, wie die Aufnahme – das Eine geht nicht ohne das Andere. Gerade bei professionellen Kameras wie der EOS C700 wartet das Rohmaterial effektiv nur darauf, sein volles Potenzial durch die Nachbearbeitung zu entfalten.


Vergleich des Titelbilds vor der Postproduction (links) und nach der Postproduction (rechts)

Besonders interessant wird es bei 4K-Aufnahmen beim Color Grading, also beim Prozess, bei dem die Farbbereiche der einzelnen Kameraaufnahmen abgeglichen und entsprechend dem gewünschten visuellen Stil angepasst werden. Grading wirkt ähnlich wie Musik – jedoch viel subtiler im Unterbewusstsein. Werbe- oder Spielfilme zum Beispiel verwenden oftmals einen ganz bewusst gewählten Mood. Diesen wollten wir in diesem Film nicht erzeugen. Hier sollte der Gesamteindruck trotz Grading noch als echt empfunden werden, was es ja auch war. Wir dokumentierten lediglich das Ereignis. Wenn wir es visuell zu stilisiert dargestellt hätten, hätte das der Authentizität der Botschaft geschadet.

Grosse Aufmerksamkeit schenkten wir natürlich auch dem Schnitt. De facto handelte es sich bei dieser Aufgabe um eine Art Continuity Puzzle. Das Endresultat entspricht schlussendlich dem realen Ablauf. Das ist aber einfacher gesagt als getan: Du kannst zum Beispiel nicht einfach so von einem Bild aufs nächste schneiden, wenn das Licht nicht passt. Zuerst entscheidet man sich für einen Startpunkt und fragt sich dann fortlaufend, wie’s dramaturgisch spannend weitergehen kann. Dabei gibt es Momente, die für die Orientierung wichtig sind. Zum Beispiel jener, als der Junge mit dem Spielzeugflieger im Bild auftaucht und dem Zuschauer visuell erklärt, um was es sich im Film geht. Diese Szene haben wir mit einem jungen Zuschauer vor Ort gefilmt und uns sehr gefreut, dass das so gut geklappt hat. Auch dem Erscheinen des ersten Jets bei Minute 00:35 schenkten wir grosse Aufmerksamkeit. Einen Moment lang schweigt die Musik, um dann mit leisen Pianotönen zurückzukommen und die Flugstaffel von Patrouille Suisse minimalistisch aber wirksam zu inszenieren - übrigens ein Vorschlag von Michael Ricar: “Leise ist manchmal grösser als laut” sagte er. Da kann ich nur zustimmen. Das dramaturgische Abstimmen der Bilder und der Musik stellt einen fundamental wichtigen Teil der Postproduction dar.


Marius Thut mit der Canon EOS C300 Mark II beim Dreh im Zielraum der Ski WM

Bei der Produktion kamen auch andere Kameras zum Einsatz – wie war es euch möglich, die unterschiedlichen Aufnahmen auf eine identische Bildqualität zu trimmen?
Das ist ein wichtiger Punkt. Entscheidend war, dass alles wie aus einem Guss kommt und wir durch die unterschiedlichen Aufnahmequalitäten nicht aus dem Konzept geworfen werden. Denn was man bei einer solchen Produktion auf keinen Fall möchte, sind verschiedene Stimmungen. Schlussendlich ist es aber auch bei Aufnahmen mit weniger Bildinformationen möglich, sie anderen Bildern anzugleichen. Voraussetzung ist, dass die Bilder nicht überbelichtet sind. So kann man mit viel Detailarbeit Kontrast- und einzelne Farbbereiche anpassen. Dabei arbeitet man mit vielen Masken, in denen man Teilbereiche mehr oder weniger betont. Auch Vignetten kommen zum Einsatz. Es ist alles ganz feine Detailarbeit mit dem Ziel, dass alles farblich konsistent ist. Zusätzlich mussten natürlich die Motion Guidelines von SWISS berücksichtigt werden – eine weitere Herausforderung.


Detailarbeit: Beim Grading in der Postproduction werden Kontrast- und Farbbereiche abgeglichen und mit einem Mood versehen.

Was nimmst du für dich und deine filmische Arbeit aus diesem spannenden Projekt mit?
Ich lerne bei solchen Projekten, die durch One-Chance-Situationen geprägt sind, stetig dazu. Du brauchst einfach den perfekten Shot genau im richtigen Moment. Das ist komplett anders, als wenn man alles mehrmals wiederholen kann. Mir persönlich sagt dieser Nervenkitzel und die Anspannung bei solchen Projekten enorm zu. Umso grösser ist jeweils auch meine Freude darüber, dass sich die akribische Planung gelohnt hat. Auch dieses Mal hat eigentlich alles funktioniert – das gibt Sicherheit und Selbstvertrauen für kommende Projekte. Beim Projekt um die Flugshow freut es mich besonders, dass wir das Ereignis eventgerecht einfangen konnten und vielen Leuten auch im Nachhinein noch eine Freude bereiten können. Unser Anspruch war es, dass der Film so gut wird, dass er der Präzision der Piloten gerecht wird. Ich hoffe, dass wir das erreicht haben – überlasse das Urteil aber gerne den Zuschauern.


Das Produktions-Team im Zielraum der Ski-WM: Muriel Droz, Marius Thut und Giorgia Binek v.l.n.r. (nicht auf dem Bild: Roman Lehmann, Michael Ricar und Kevin Blanc)

Kannst du uns schon etwas zu kommenden Projekten von LAUSCHSICHT verraten?
Demnächst erscheint unser gemeinsames Filmprojekt mit frame eleven. Dabei handelt es sich um einen Film für die bekannte Schweizer Möbelfabrik Horgenglarus. Der Film zeigt die Entstehung des Stuhls Classic, ein Kernprodukt von Horgenglarus. So viel kann ich sagen: Die Stimmung der Produktionsstätte ist einmalig und ich glaube es ist uns gelungen sie einzufangen. Man darf gespannt sein!

Vielen Dank für das Interview!

Credits
KUNDE Swiss International Air Lines
PROJEKTLEITUNG SWISS Giorgia Binek
KONZEPT LAUSCHSICHT
PRODUZENTIN Muriel Droz
REGIE Kevin Blanc
KAMERA Kevin Blanc / Marius Thut / Roman Lehmann
SCHNITT Marius Thut
GRADING Kevin Blanc
MUSIK Michael Ricar