Canon unterstützt «The Simulated Universe» in der Photobastei

Wallisellen, 2. Mai 2017 – Wie stellt sich unser Universum in seinem vollen Ausmass dar? Diese Frage beantwortet demnächst die Ausstellung «The Simulated Universe» in der Photobastei Zürich. Vom 5. Mai bis 5. Juni 2017 können sich Besucher mittels eines rund 20 Quadratmeter grossen Bildes einen Eindruck von den Dimensionen des sichtbaren Universums machen. Canon unterstützt die Ausstellung und hat den Druck des Exponats mit einem Océ Arizona 1280 GT Flachbettdrucksystem umgesetzt. Öffentliche Vernissage: Freitag, 5. Mai 2017 ab 19 Uhr.


The Simulated Universe
Ausstellung vom 5. Mai bis 5. Juni 2017 in der Photobastei, Zürich


Herzstück der Ausstellung ist das grösste je produzierte Bild des sichtbaren Universums – eine Aufnahme von 20 Quadratmetern Grösse und einer Auflösung von 30 Milliarden Pixeln. Das Exponat wurde durch Canon (Schweiz) AG hochauflösend auf einem Océ Arizona 1280 GT Flachbettdrucksystem gedruckt. Das Bild ist das Ergebnis der weltweit umfassendsten Simulation der Expansion des Universums, welche von Astrophysikern der Universität Zürich mit Hilfe eines der leistungsfähigsten Supercomputers durchgeführt wurde: «2020 wird die European Space Agency (ESA) den Satelliten Euclid ins Weltall entsenden. Seine Mission wird sein, die Verbreitung von Galaxien im Universum grossräumig zu kartographieren und neue Erkenntnisse über Dunkle Materie und Energie zu gewinnen. Um diese Ziele zu erreichen, benötigen wir theoretische Prognosen. Hier kommt unser Team zum Zug», erklärt Professor Ben Moore vom Center for theoretical astrophysics & cosmology an der Universität Zürich den Hintergrund des Projekts. Sein Team war verantwortlich für die Durchführung der Supercomputer-Simulation zur Darstellung des sichtbaren Universums. Die Simulation ermöglicht nun zum Beispiel den Test von theoretischen Modellen.

«Das Weltall sehen wie nie zuvor»
Im Rahmen der Simulation wurden Petabytes an Datenmaterial generiert und auf dieses eine Bild reduziert, welches nun in der Photobastei die strukturelle Expansion des gesamten sichtbaren Kosmos zum Ausdruck bringt. Mit einem dargestellten Durchmesser von 20 Milliarden Lichtjahren verdeutlicht das Bild das enorme Ausmass des sogenannten «Cosmic Web» - der wabenartigen Struktur der Materie im Universum.

«Wir freuen uns sehr, dass wir dem faszinierenden Projekt in der Photobastei einen Raum für die Begegnung mit der Öffentlichkeit bieten dürfen. Interessierte erhalten beim Betrachten des Bilds einen Eindruck der unfassbaren Dimensionen unseres Weltraums», so Romano Zerbini, Gründer, Kurator und CEO bei Photobastei 2.0.

«Die Photobastei bietet unterschiedlichsten Resultaten bildgebender Verfahren einen Platz. Die aktuelle Ausstellung „The Simulated Universe“ sticht unter unseren gewohnten Ausstellungen hervor, die gewöhnlich aufs Thema Fotografie fokussieren. Sie passt aber wunderbar in unser Konzept und bereichert unser Angebot.»

Nachdem bereits Bilder kleinerer Simulationen von Galaxien gedruckt worden waren, entschied man sich diesmal, ein umfassendes Bild des Universums zu produzieren und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Professor Moore erklärt: «Unser Universum ist überwältigend, wunderschön und komplex. Mit der Ausstellung möchten wir es den Leuten ermöglichen, das Weltall wie nie zuvor zu erleben und gleichzeitig unsere Existenz dazu im Verhältnis zu sehen: Die Milchstrasse mit ihren über 100 Milliarden Sternen wird auf dem Bild gerade mal durch einen Pixel repräsentiert – wir sind also ein klitzekleiner Fleck in einem fast unendlichen Kosmos.»

Die Ausstellung «The Simulated Universe» kann ab dem 5. Mai bis zum 5. Juni 2017 in der Photobastei besucht werden.

Öffentliche Vernissage am 5. Mai ab 19:00 Uhr

19:00 Uhr – Einführung und Aperitif in der Bar
21:30 Uhr – Guided Tours mit Guido Schwarz und Ben Moore
22:00 Uhr – Space Party

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