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Wir sprechen nicht über die „Zukunft der Cloud“. Cloud Technologie als Teil unseres täglichen Lebens

Die Einführung der Cloud hat sich sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich sehr schnell vollzogen und ist entscheidend für die Zukunft unserer Gesellschaften.

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Im Zusammenhang mit unseren schnelllebigen und veränderbaren globalen Verhältnissen gibt es überall Spekulationen und Vorhersagen auch zu den technologischen Aussichten. Aber wenn es um Cloud-Technologie geht, sieht es etwas anders aus. Da Cloud Computing aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken ist, aber für uns so unmerklich geworden ist, macht es wenig Sinn, über ihre Zukunft als eigenständige Technologie zu sprechen. Das liegt daran, dass keine andere Technologie sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich so schnell eingeführt wurde.

Gesellschaftlicher Wandel

Wie sieht die Zukunft unserer Gesellschaft aus? Worauf müssen wir uns einstellen und was hat die Cloud damit zu tun? Die Cloud wird zu einer mächtigen treibenden Kraft bei der zukünftigen Umgestaltung unserer Städte, Arbeitswelten, Institutionen und Völker, denn sie beherbergt die digitale Infrastruktur der "Smart Cities" von morgen: Intelligente Metropolen, in denen bis 2050 geschätzt 68 % der Weltbevölkerung leben werden 1.

Unsere Städte werden immer intelligenter, doch jedes neue vernetzte Gerät erzeugt Daten, die gespeichert und analysiert werden müssen. Eine vernetzte Technik in diesem Ausmass handhabbar zu machen, das geht nur in einer Kombination aus Spitzentechnologie und Cloud Computing. Mit einer solchen funktionierenden digitalen Infrastruktur werden intelligente Aufzüge und Parkplätze, fahrerlose Autos und Drohnen-Taxis, Züge und U-Bahnen, Farmen und Kraftwerke Teil unseres Alltags sein.

Die Cloud wird auch neue Technologien fördern, z.B. künstliche Intelligenz, und ihren Beitrag leisten, dass sie den Weg auf unsere Mobilgeräte finden. Während KI bereits auf Mobiltelefone präsent ist, enthalten diese Geräte beispielsweise viele unstrukturierte Daten wie E-Mails, Textnachrichten und Fotos. Die Analyse unstrukturierter Daten erfordert Zeit und Rechenleistung, die die meisten Smartphones lokal nicht haben. Doch durch die Cloud, die diese Prozesse einfach und effizient möglich macht, dürfen wir erwarten, dass unsere Mobiltelefone noch intelligenter werden.

Geschäft im Wandel

Beseitigung der Innovationshemmnisse

Die Cloud ist für Unternehmen bereits unverzichtbar geworden. Ein Grund dafür ist, wie sie die Innovation beeinflusst hat. Es bedarf keiner physischen Infrastruktur, und somit entfallen auch die Kosten, die damit verbunden sind. Cloud-Technology räumt die typischen finanziellen Barrieren für Innovation und digitale Transformation aus dem Weg. Kleinere Unternehmen, die die hohen Investitionen in Vor-Ort-Installationen niemals hätten stemmen können, haben heute durch Bereitstellungmodelle via Cloud ungehinderten technologischen Zugang.

So hat die Cloud die Risiken im Zusammenhang mit Investitionen reduziert. Teure, eng gefasste Verträge sind für kleine Unternehmen ein grosses Hindernis. Die Skalierbarkeit des Cloud Computings bedeutet, dass die Angebote je nach Anforderungen des Unternehmen wachsen oder auch wieder schrumpfen können, was es einfacher macht, die Kosten und Risiken im Griff zu behalten. Solche flexiblen, cloud-basierten Modelle werden immer populärer. Allein in den letzten fünf Jahren ist der Markt für abonnementbasierte Geschäftsmodelle jährlich um über 100% gestiegen 2, 90% der Unternehmen sind von den Konzepten überzeugt und sind bereits umgestiegen oder ziehen einen Umstieg in Betracht zu ziehen 3 .

Cloud Computing weckt auch den Innovationsdrang, denn die Geschwindigkeit macht das Experimentieren mit neuen Ideen leicht und das Feedback kann schnell eingesammelt werden. Falls eine Strategie nicht funktioniert, kann sie schnell korrigiert werden. Man muss nicht bis zum bitteren Ende warten, um Bilanz zu ziehen. All das erlaubt es Unternehmen, freier mit Innovationen umzugehen. Wenn Unternehmen Chancen für einen bestimmten Marktbereich sehen, erlaubt es Ihnen die Cloud-Infrastruktur schneller zu reagieren und die Gunst der Stunde zu nutzen. Durch diese Möglichkeiten der Cloud werden die Unternehmen weiter in diese Richtung gehen, so wird der weltweite Markt für öffentliche Cloud-Dienste zwischen 2021 und 2016 um 29,2 % wachsen4 .

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Daten, die sich auswirken

Den Kern eines Unternehmens machen Informationen aus. Wie wir darauf zugreifen, sie nutzen und teilen ist eng mit dem Erfolg des Unternehmens verknüpft. Und genau an diesem Punkt hat die Cloud wirklich Wirkung gezeigt. Dank der Cloud sind Mitarbeiter nicht mehr sklavisch an ein Büro gebunden. Sie können von überall in der Welt auf Daten zugreifen und gemeinsam an Projekten arbeiten – und zwar in Echtzeit. Das hat die Geschäftsmodelle revolutioniert. Das europäische Unternehmen OpenDesk lädt beispielsweise Möbeldesigns in die Cloud hoch. Die Kunden laden sich die Designs herunter und beauftragen einen lokalen Hersteller damit, das Möbelstück in ihrer Region zu bauen. Das verringert die Speditions- und Lagerkosten und reduziert auch den CO2-Fussabdruck des Unternehmens.

Cloud-basierte Plattformen haben auch zu mehr Effizienz in den Unternehmen geführt. Durch Wachstum neigen Unternehmen dazu, in den Abteilungen silohafte Strukturen auszubilden, mit Mitarbeitern, die ganz eigenwillige Arbeitsmethoden entwickeln und mit Daten umgehen. Die Cloud hilft Unternehmen, diese Lücken zu schliessen, indem Sie es den Mitarbeitern ermöglicht, einen Ort für alle ihre Bedürfnisse zu nutzen. Das macht es auch einfacher, unternehmensübergreifende Workflows zu erstellen, bei denen die Mitarbeiter vorher im Laufe der Zeit möglicherweise die Dokumente aus den Augen verloren haben oder ungewollt Dubletten erzeugt haben.

Datenflut

Es liegt schon eine gewisse Ironie in der Erkenntnis, dass, je mehr wir Cloud-Lösungen nutzen, umso mehr benötigen wir die Cloud. Die sogenannte „Datenflut“ kann darauf zurückgeführt werden, wie oft wir in unserem täglichen Leben auf Cloud-basierte Dienste zugreifen. Die Nutzung von Online-Systemen, Sozialen Netzwerken, Videos streamen, Erfassung von Verkehrsdaten, Zusammenarbeit mit Kollegen – das alles summiert sich zu riesigen Datenmengen, die jeder Mensch und jedes Unternehmen für sich erzeugt, und darin sind noch nicht einmal die Daten des Gesundheits- und Bildungswesens, zu Forschungszwecken und fürs Militär mit enthalten Alle diese Daten müssen verwaltet, gespeichert und analysiert werden, dafür wird Rechenleistung benötigt – und dafür benötigen wir die Cloud.

Aus diesem Grund ist es irreführen, über die Zukunft der Cloud zu sprechen – worüber wir wirklich sprechen müssen, das ist die Zukunft der Gesellschaft und die der Wirtschaft. Die Zukunft unserer Städte, unserer Arbeitswelt und Institutionen hängt in hohem Masse von der Cloud-Technologie ab, und diese Abhängigkeit wird umso grösser, je mehr Dienste serverlos funktionieren und umso fortschrittlicher die digitalen Infrastrukturen werden. Es reicht nicht aus, einfach nur zu sagen, dass die Zukunft der Cloud sich in eine bestimmte Richtung entwickelt. Dann wäre es sinnvoller, Voraussagen über die Zukunft der Menschheit, der Gesellschaft und der Wirtschaft zu machen und darüber, wie die Cloud-Technologie beschaffen sein muss, um diese Herausforderungen zu bewältigen.


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