NATURFOTOGRAFIE

Das Spiel mit Licht und Schatten: Naturfotografie in Schwarzweiss

Canon Ambassador Helen Bartlett erklärt, wie sie mit ihrer PowerShot G7 X Mark III beeindruckende Schwarzweiss-Bilderder Natur einfängt.
Canon Camera
Hast du dich jemals gefragt, wie es ist, die Welt in Schwarzweiss zu sehen? Für die Londoner Familienporträtfotografin und Canon Ambassador Helen Bartlett ist das der Stil, den sie sehr mag. Seit der Gründung ihres Unternehmens im Jahr 2003 hat Helen Schwarzweissaufnahmen zu ihrem Markenzeichen gemacht. Sie arbeitet mit den Tiefen von Licht und Schatten, die auf die Gesichter und Szenen vor ihr fallen.

Während ihrer Auszeit in Englands Covid-19 Lockdowns tauschte Helen jedoch die Familienporträts gegen das Experimentieren mit der Schwarzweiss-Naturfotografie ein, während sie in der Nähe ihres Hauses im Norden Londons spazieren ging. Die daraus resultierenden Bilder, die eine Mischung aus versteckten Texturen, von hinten beleuchteten Blättern, taufrischen Spinnennetzen und dramatischen Waldsilhouetten sind, teilt sie auf ihren Instagram Highlights unter dem Namen ‚Off Duty‘. Die meisten von ihnen hat sie mit ihrer Canon PowerShot G7 X Mark III aufgenommen.

Das Fotografieren mit einer Kompaktkamera hat Helen geholfen, ihren ganz persönlichen Stil zu entwickeln und sie ermutigt, mit neuen Techniken zu spielen. Hier erklärt sie, wie sich der Prozess entwickelt hat, und gibt Ratschläge, wie du deine eigenen beeindruckenden Naturaufnahmen in Schwarzweiss machen kannst.

1. Eine neue Perspektive finden

Eine schwarz-weisse Nahaufnahme von fünf identischen Blumen, die sich gegen die Sonne abheben.

Canon Ambassador Helen Bartlett verwendete die kompakte Canon PowerShot G7 X Mark III, um während des Londoner Lockdowns Schwarzweiss-Naturaufnahmen zu machen, und entdeckte dabei eine ganz neue Welt. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/800 Sek., F10 und ISO 320. © Helen Bartlett

Die Vorteile einer Kompaktkamera liegen in der Grösse, der Vielseitigkeit und der Möglichkeit, Bilder einfach und schnell weiterzugeben – aber sie kann auch für ein entspannteres Erlebnis sorgen, wenn weniger Druck besteht, das perfekte Bild zu machen.

„Ich war schon immer auf der Suche nach einer Mischung aus einem Handy und einer professionellen Kamera, da ich meine Canon EOS-1D X Mark III nicht in die Tasche stecken kann“, sagt Helen. „Meine Arbeitskamera ist einfach zu gross für einen Spaziergang im Park. Ich war sehr frustriert über die Bilder, die ich mit meinem Handy aufgenommen hatte, denn wenn ich sie auf meinem Computer öffnete oder einen Abzug machen wollte, war die Qualität einfach nicht gut genug.

„Darum habe ich mir während des Lockdowns eine Canon PowerShot G7 X Mark III gekauft und sie auf unsere täglichen Spaziergänge mitgenommen, wo ich sie ausgiebig erkunden konnte.

„Sie bringt mich dazu, mehr zu fotografieren, die Dinge anders zu sehen und sie mehr zu bemerken. Ich habe gelernt, mich mehr zu entspannen und mir keine grossen Gedanken zu machen – diese Bilder sind für mich und nicht für meine Kunden, also ist es wirklich egal, wenn die Dinge nicht so laufen, wie man sich das gewünscht hat. Ich kann jetzt mir nicht mehr vorstellen, keine Kompaktkamera zu haben.“

Die Canon PowerShot G7  Mark III verfügt über einen grossen 1,0-Zoll-Typ Sensor, mit dem sie einer DSLR oder spiegellosen Kamera näher ist als ein Smartphone.

2. So viel wie möglich über das Licht erfahren

Ein Schwarzweiss-Bild von Stängeln der Wiesenkerbel vor einem dunklen Hintergrund.

Die Canon PowerShot G7 X Mark III hat sich als unverzichtbare Ergänzung zu Helens Ausrüstung erwiesen. „Eine Kompaktkamera ist nicht dasselbe wie eine Spitzen-DSLR oder eine spiegellose Kamera, aber für mich ist sie der perfekte Mittelweg zwischen diesen Kameras und meinem Handy“, sagt sie. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/500 Sek., F3.2 und ISO 160. © Helen Bartlett

Eine Schwarzweiss-Nahaufnahme von Sonnenlicht, das Lichter und Schatten auf Grashalmen erzeugt.

„Wenn man mit der Fotografie anfängt, ist es mit am schwierigsten zu lernen, das Licht zu sehen“, sagt Helen. „Aber wenn man anfängt, das Licht zu betrachten und sich einen Moment Zeit nimmt, um es zu fotografieren, wird man es besser wahrnehmen.“ Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/2.000 Sek., F2.8 und ISO 320. © Helen Bartlett

Wenn du die Natur in Schwarzweiss fotografieren möchtest, rät Helen, sich mit dem Licht zu beschäftigen. „Versuch, jeden Tag ein Foto zu machen, egal ob du mit deiner Kamera unterwegs bist oder zu Hause“, sagt sie. „Du siehst vielleicht nur, wie das Licht auf ein Glas Wasser in der Küche fällt, aber du wirst jedes Mal genauer hinschauen.“

Das Spiel mit dem Licht schafft bei Schwarzweiss-Aufnahmen Tiefe und Interesse, und es gibt viele Möglichkeiten, damit zu experimentieren. „Achte auf das Gegenlicht, das in Schwarzweiss besonders gut wirkt, und scheue dich nicht, mit Kontrast und Belichtung zu spielen“, sagt Helen. „Man kann die Belichtungszeit verlängern, um etwas mit viel Kontrast zu fotografieren, und sie dann wieder reduzieren, um die perfekte Belichtung für grafische, dynamische Bilder zu erhalten.“

3. Auf die Elemente im Bild konzentrieren

Eine Schwarzweiss-Nahaufnahme eines Schilfgrashalms, im Hintergrund mehrere ähnliche Halme in der Unschärfe.

„Ich habe mich schon immer zur Schwarzweiss-Fotografie hingezogen gefühlt, weil ich ihre Einfachheit mag“, sagt Helen. „Ich mag die Tatsache, dass es abstrakt ist und einen dazu bringt, innezuhalten und Formen und Texturen genauer zu betrachten.“ Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/400 Sek., F2.8 und ISO 640. © Helen Bartlett

Eine Schwarzweiss-Aufnahme von drei hohen Laubbäumen in einem Wald.

Was Helen an der Canon PowerShot G7 X Mark III besonders gefällt, ist ihre kompakte Grösse. „Es ist wichtig, dass ich sie in die Tasche stecken kann“, erklärt sie. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/800 Sek., F2.8 und ISO 400. © Helen Bartlett

In Schwarzweiss zu fotografieren hilft Helen, sich auf ihr Motiv im Bild zu konzentrieren und alle ablenkenden Farben oder Elemente auszublenden, was ein weiterer guter Grund ist, die Natur in der Stadt ohne Farbe zu fotografieren.

„Neben der hohen Lichtstärke von 1:1,8 hat die Kamera auch WLAN, so dass ich ein Bild, das mir gefällt, einfach an mein Handy schicken und es dort direkt bearbeiten kann“, fährt sie fort. „Ich muss also nicht an meinen Computer gehen, wenn ich frei habe.“

Das vielseitige Objektiv, Makromodus und die WLAN-Funktionen sind nur einige der Features, die Helen an ihrer Canon PowerShot G7 X Mark III so schätzt. „Die Grösse und das Gewicht sowie die Tatsache, dass sie enorm flexibel ist, sind fantastisch“, sagt Helen, die mit der Kamera im Schwarzweiss-Modus fotografiert, damit sie das Licht der Szene auch in Schwarzweiss „sehen“ kann. „Die Makrofunktion ist auch grossartig, wenn man Bäume, Blumen und Wildtiere fotografieren möchte.

„Meine gesamte Welt ist Schwarzweiss und ich liebe es“, sagt Helen. „Bei einem Farbfoto geht es oft um die Farbe, aber bei einem Schwarzweiss-Bild geht es nur um das Motiv, sei es eine Person, ein Gebäude oder ein Baum. Wenn du in einem Park unterwegs bist, beseitigt es auch alle bunten Ablenkungen im Hintergrund. Ich fühle mich immer zu Schwarzweiss hingezogen, denn in der Natur gibt es einfach so viel Grün!“

4. Mit unterschiedlichen Techniken experimentieren

Ein Waldweg wird in diesem Schwarzweiss-Bild von schneebedeckten Bäumen eingerahmt.

„Experimentiere mit allen Einstellungen deiner PowerShot G7 X Mark III, auch mit denen, von denen du glaubst, dass du sie nie benutzen wirst“, rät Helen. „Versuche einmal, Bilder mit integrierten Blitz, aus verschiedenen Winkeln oder mit der Makrofunktion zu machen. Spiele herum und schau, wohin das Licht fällt.“ Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/500 Sek., F2.8 und ISO 400. © Helen Bartlett

Eine Schwarzweiss-Nahaufnahme eines vom Morgentau glitzernden Spinnennetzes.

„Eine Kamera mit integriertem WLAN ist sehr wichtig, wenn du deine Bilder auf Social Media veröffentlichen willst“, sagt Helen. „Man kann die Aufnahmen wirklich schnell und ohne viel Aufwand auf das Handy übertragen.“ Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/2.000 Sek., F3.5 und ISO 800. © Helen Bartlett

Die Verwendung einer Kompaktkamera hat Helen ermutigt, verschiedene Techniken auszuprobieren und ihre Fotografie mit neuen Augen zu sehen. „Es war eine tolle Möglichkeit, zu experimentieren“, sagt sie. „Blitzlichtfotografie gehört zum Beispiel nicht zu meinem Repertoire, aber als es an Weihnachten schneite, habe ich eine Reihe von Bildern mit dem integrierten Blitz der Canon PowerShot G7 X Mark III aufgenommen.

„Es hat Spass gemacht, verschiedene Blickwinkel auszuprobieren, in die Hocke zu gehen und durch das Gras zu fotografieren, was mit dem um 180 Grad klappbaren Display wirklich einfach ist. Darüber hinaus verfügt die Canon PowerShot G7 X Mark III über die Modi Automatik (A), Zeitautomatik (Av) oder vollständig Manuell (M), so dass auch Einsteiger mit den einfach zu bedienenden Elementen flexibel lernen und Fortschritte machen können. Ausserdem verfügt sie über die Programmautomatik (P) – einen Aufnahmemodus, der zwischen Vollautomatik (A) und manueller Einstellung liegt –, die Automatische Motiverkennung sowie eine Reihe von kreativen Motivprogrammen, mit denen auch Einsteiger ohne technisches Know-how tolle Bilder machen können.“

Um mehr über deine Kamera, die Funktionen und ihren Einsatz zu erfahren, lade dir die Canon Photo Companion App herunter.
Eine Schwarzweiss-Aufnahme eines sich kräuselnden Rings auf einem Teich mit einigen Wassertropfen, die in der Luft um ihn herum eingefroren sind.

„Wenn man rausgeht und anfängt zu fotografieren, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was man fotografiert, wird man nach ein paar Wochen feststellen, dass man sich zu ähnlichen Dingen hingezogen fühlt“, sagt Helen. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/1.600 Sek., F2.8 und ISO 3.200. © Helen Bartlett

Die schlanken Blätter einer farnartigen Pflanze sind auf diesem Schwarzweiss-Bild in Nahaufnahme sehr gut zu erkennen.

Helen beschreibt ihre persönliche Naturfotografie mit ihrer Kompaktkamera als „fotografisches Skizzieren“ – sie verfeinert ihre professionellen Fähigkeiten und hat dabei auch noch jede Menge Spass. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/640 Sek., F2.8 und ISO 200. © Helen Bartlett

Eine von Künstlern inspirierte Tätigkeit, die „Fotoskizze“, ist eine weitere experimentelle Technik, die Helen geholfen hat, die Natur zu beobachten. Sie hat ein YouTube-Video zu diesem Thema erstellt, in dem sie die Vorteile dieser unterhaltsamen Methode des Fotografierens erläutert, die schneller und ohne jeglichen Druck ist.

„Die Idee zur ‚Fotoskizze‘ stammt zum Teil von meiner Cousine, die Künstlerin ist“, erklärt Helen. „Wenn ein Künstler ein Werk anfertigt, skizziert er wahrscheinlich viele Ideen oder Details, die er in das Werk einbauen möchte. Mein Cousin beschreibt es so, als würde man mit Papier und Bleistift spazieren gehen. Ich dachte, das wäre aus fotografischer Sicht eine wirklich gute Idee, die ich übernehmen kann.

Ich könnte zum Beispiel tolle neue Aussichtspunkte im Park finden, die ich in eine Porträtaufnahme einbaue. Oder ich spiele mit einer Technik, die ich auf Instagram gesehen habe, wie z.B. Pfützenmuster, um zu sehen, wie es gemacht wird und was die besten Ergebnisse bringt.“
Eine Schwarzweiss-Aufnahme von einem Baumschatten auf einer Steinwand.

„Mein ‚Off-Duty‘-Projekt ist genau das: Bilder, die ich mache, wenn ich nicht arbeite“, sagt Helen. Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/125 Sek., F5 und ISO 125. © Helen Bartlett

Inmitten eines wolkenverhangenen Himmels bricht die Sonne durch und scheint auf grosse Bäume in diesem schwarzweissen Landschaftsbild.

„Ich hätte nicht gedacht, dass ‚Off-Duty‘ ein persönliches Projekt wird, aber ich denke, das es das nun ist“, sagt Helen. „Es ist der Raum, meine Gedanken mit einer Kamera festzuhalten.“ Aufgenommen mit einer Canon PowerShot G7 X Mark III bei 1/2.000 Sek., F10 und ISO 125. © Helen Bartlett

„Wenn man in einem ziemlich tristen Park fotografiert, braucht man Licht, um das Bild zu beleben“, so Helen weiter. „Achte darauf, wie das Licht deine Motive umspielt und ihnen Form und Dramatik verleiht. Versuche, zu Beginn oder am Ende des Tages zu fotografieren, wenn das Licht weicher und nicht so hell ist. Je öfter man es macht, desto mehr sieht man und desto spannender wird es.“

Im Laufe der Zeit wird sich dein Stil weiterentwickeln und könnte sogar in ein persönliches Projekt münden, wie zum Beispiel Helens „Off Duty“-Serie. „Deine Interessen bestimmen, was du fotografierst, und je mehr Bilder du machst, desto mehr Themen kristallieren sich heraus“, sagt sie. „Nicht zu viel nachdenken, einfach rausgehen und Spass haben.“


Verfasst von Lorna Dockerill

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