BABY-FOTOGRAFIE

12 Tipps zur Baby-Fotografie, die du gleich ausprobieren kannst

Bewahren Sie diese wertvollen Momente auf und erfassen Sie die Entwicklung Ihres Babys mit unseren cleveren Methoden, um Babyfotografie zum Spass zu machen und grossartige Ergebnisse zu erzielen.
Ein Baby, das einen Teddybären hält, sitzt auf einer Steppdecke auf dem Bett und lächelt in die Kamera. © Tomsickova Tatyana / Shutterstock

Das Fotografieren von Babys ist ein Vergnügen, das viele vernarrte Eltern, Familienmitglieder und Freunde geniessen werden, sobald sie den Neuankömmling das erste Mal sehen. Und es ist leicht zu verstehen, warum: Sie sind unglaublich niedlich, und wenn sie wachsen, erkennt man immer mehr von ihrer Persönlichkeit. Ob sie albern, neugierig, nachdenklich oder lebhaft sind – die Fotografie ist eine der besten Möglichkeiten, diese einzigartigen und schnelllebigen Entwicklungen zu verfolgen und für immer zu bewahren.

Jeder kann einen schnellen Schnappschuss machen – aber diese Techniken werden dir helfen, erstaunliche Bilder aufzunehmen, die diese kostbaren Momente wirklich festhalten, um sie mit der Familie und den Lieben in Nah und Fern zu teilen.

1. Wähle die optimale Zeit

Ein Baby mit rosa Mütze und grau-braunem Pullover liegt auf der Seite auf einer braunen Decke und schaut lächelnd in die Kamera.

Je zufriedener das Baby ist, desto besser wird das Bild. Wähle also den optimalen Zeitpunkt, um diesen Moment festzuhalten, und eine einfach zu bedienende Kamera, damit du keine Zeit mit den Einstellungen verschwenden musst. © Samuel Borges Photography / Shutterstock

Mit Ausnahme von Neugeborenen haben Babys feste Gewohnheiten. Praktisch jedes Baby macht zu bestimmten Zeiten am Tag ganz bestimmte Dinge. Du weisst es selbst am besten, wann dein Baby besonders zufrieden und glücklich ist. Wähle also diese Zeit für die Fotos aus. So sind viele Babys gleich nach dem Essen besonders ruhig. Oder kurz nach dem Vormittagsschläfchen.

2. Fotografiere auf Augenhöhe

Ein Kleinkind in einem hellrosa Oberteil liegt auf der Seite auf einer flauschigen beigen Decke.

Gehe nahe an die Augen des Babys heran, um ein Bild zu machen, das die innige Verbindung zwischen dir und dem Kind zeigt. Stelle den Autofokus auf Einzelfeld-AF oder Gesicht+Nachführung – sofern verfügbar –, damit die Augen des Babys scharf abgebildet werden. Aufgenommen mit einer Canon EOS R10 und einem Canon RF 50mm F1.8 STM Objektiv bei 1/100 Sek., F2.8 und ISO 640. © Mark Fensome

Die typischen Aufnahmen von Neugeborenen sind meist Nahaufnahmen von den klitzekleinen Füsschen und Händchen oder schlafend auf der Schulter von Mama oder Papa. Für Kleinkinder und ältere Kinder sind Bilder, die Bewegung beinhalten und sie im Spiel oder in einer typischen Situation Ihres Lebens zeigen, zeitlose Erinnerungen. Die goldene Regel dieser Art von Aufnahmen ist es, aus der Augenhöhe zu fotografieren, um ein Gefühl der Intimität zu erreichen.

Es ist immer eine gute Idee, die Aufnahmen sorgfältig zu planen. Du weisst nie, wie lange die gute Laune deines Babys anhalten wird. Da ist es gut, wenn man nicht so wichtige Aufnahmen einfach weglässt, weil die Zeit knapp wird.

3. Stelle deine Kamera vor der Aufnahme genau ein

Ein Grossvater fotografiert mit der Canon EOS R100 sein Enkelkind beim Fahrradfahren. Die Grossmutter sitzt daneben und lächelt.

Halte deine Kamera bereit, wenn du merkst, dass dein Kind oder Enkelkind etwas Neues lernen möchte. Es ist wichtig, diese einmaligen Momente in bestmöglicher Qualität festzuhalten, damit du dich auch in Zukunft daran erfreuen kannst. © Gary Morrisroe

Zeit ist beim Fotografieren von Babys ein kritischer Faktor. Ist es ganz entspannt, so kannst vielleicht 10 Minuten lang fotografieren. Stell daher also sicher, dass deine Ausrüstung bereit ist, wenn sich dieses Zeitfenster öffnet, so dass du die Zeit mit einem glücklichen Baby maximal nutzen kannst. Natürlich verändert sich das Licht und das Baby bewegt sich, so dass du sicher die Einstellungen zwischendurch anpassen musst. Aber das Grundlegende – wie beispielsweise das Objektiv, der Belichtungsmodus oder die Betriebsart – sollte schon vorher feststehen, damit du mehr Zeit für die eigentlichen Aufnahmen hast.

Mit einer Kamera wie der Canon EOS R100 ist es ganz einfach, sie zur Hand zu nehmen und loszulegen. Die automatischen Modi und die Menüs mit Tipps und Hinweisen helfen dir bei den Einstellungen, damit du dich auf das Wesentliche konzentrieren kannst – den kostbaren Moment, den du festhalten und für die nächsten Jahre bewahren möchtest.

4. Arbeite mit natürlichem Licht

Ein kleines Mädchen mit einer rosa Schleife auf dem Kopf lächelt in die Kamera. Das natürliche Licht, das aus einem Seitenfenster fällt, verteilt sich gleichmässig auf ihrem Gesicht.

Wenn du mit einem Reflektor arbeiten willst, solltest du unbedingt testen, welche Farbe zum Hautton des Babys passt. Vielleicht ist die goldene Seite schmeichelhafter als die silberne. © pixelheadphoto digitalskillet / Shutterstock

Ein Kleinkind sitzt in einem Schaukelstuhl und schaut auf das Fenster, durch das natürliches Licht einfällt.

Manchmal ergeben sich die besten Momente für ein Foto, wenn dabei etwas ganz Alltägliches getan wird, z.B. in der Küche das Essen für das Baby zubereiten. Darum ist es besonders wichtig, dass du deine Kamera immer aufnahmebereit hast. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 und einem Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Objektiv bei 1/400 Sek., F2.0 und ISO 400. © Ilvy Njiokiktjien

Um deine Babyfotos besonders vorteilhaft und schön zu beleuchten, solltest du immer natürliches Licht verwenden. Eine einfache Technik ist die Verwendung eines Reflektors, um etwas Licht, das durch das Fenster einfällt, umzuleiten. Dafür brauchst du keinen professionellen Fotoreflektor – ein weisses Tuch, ein grosses weisses Blatt oder ein weisser Karton reichen völlig aus. Positioniere das Kind in der Nähe eines Fensters und bitte einen Freund oder ein Familienmitglied, den Reflektor so zu halten, damit das Licht vom Fenster die dunklen Bereiche der vom Licht abgewandten Seite des Gesichts deines Babys aufhellt.

Manchmal macht das Licht das Bild, und deine einzige Aufgabe ist es, diesen besonderen Moment einzufangen. Vergewissere dich, dass der Fokus auf dem Auge des Babys liegt und dass die Bildkomposition gut aussieht. Dann drückst du schnell auf den Auslöser, um den flüchtigen Moment für immer als Erinnerung zu bewahren.

5. Bereite deine Objektive vor

Ein Kleinkind, das tief in Gedanken versunken in die Ferne schaut und mit dem Finger scheinbar seinen brandneuen Zahn berührt.

Objektive mit fester Brennweite, die auch als Festbrennweite bezeichnet werden, eignen sich hervorragend für Porträts bei wenig Licht. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 und einem Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Objektiv bei 1/1.600 Sek., F2.0 und ISO 2.500. © Ilvy Njiokiktjien

Ein schwarz-weisses Bild von oben nach unten aufgenommen, das ein Babygesicht mit geschlossenen Augen und langen Wimpern im Fokus zeigt.

Manchmal kann Farbe ablenken, und die Details sind besser zu erkennen, wenn sie in Schwarz-Weiss aufgenommen werden. Du kannst kameraintern prüfen, ob das Foto von deinem Baby besser in Schwarz-Weiss aussieht, indem du den entsprechenden Bildstil wählst, oder du änderst das bei der Nachbearbeitung, wenn du im RAW-Format aufgenommen hast. Aufgenommen mit einer Canon EOS R und einem Canon RF 35mm F1.8 MACRO IS STM Objektiv bei 1/160 Sek., F2.8 und ISO 200. © Helen Bartlett

Die Auswahl des Objektivs hängt stark von der Art Bild ab, das du aufnehmen willst. Für die meisten Fotos eignet sich eine Festbrennweite wie das Canon RF 50mm F1.8 STM sehr gut, das problemlos mit dem eher geringen Licht im Kinderzimmer zurecht kommt. Auch ein Porträtobjektiv wie das Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM ist gut geeignet. Es fokussiert sehr schnell, was ideal ist, wenn das Baby in Bewegung ist – etwa beim Krabbeln oder Essen.

Wenn du deutliche Nahaufnahmen von den kleinen Babydetails – z.B. Hände, Zehen oder Augenwimpern – aufnehmen willst, ist ein Makroobjektiv wie das Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM, das Canon RF 35mm F1.8 MACRO IS STM oder das Canon RF 24mm F1.8 MACRO IS STM sehr gut geeignet.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Objektive mit einer festen Brennweite von 50mm oder 85mm besonders gut für Aufnahmesituationen bei wenig Licht geeignet sind, da sie dank ihrer hohen Lichtstärke viel Licht auf den Kamerasensor gelangen lassen. Aber vielleicht willst du auch ein Zoomobjektiv verwenden, wenn dein Baby besonders aktiv ist. Ein Zoomobjektiv wie das Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM ermöglicht, den Bildausschnitt anzupassen, während das Kleinkind sich bewegt und gibt dir damit eine grössere Chance für ein tolles Foto.

6. Psst! Sei leise

Ein weibliches Baby in einem cremefarbenen Wollbody lächelt im Schlaf.

Die Zeit, in der das Baby schläft, ist kostbar. Achte also darauf, dass du es nicht mit dem Verschlussgeräusch aufweckst, wenn du seinen glücklichen Gesichtsausdruck fotografierst. Aufgenommen mit einer Canon EOS 5D Mark II (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell EOS 5D Mark IV) und einem Canon EF 24-70mm f/2.8 L II USM © Mellz Photography Ltd

Babys können leicht abgelenkt und sogar durch laute Pieptöne und die Geräusche des Auslösers verängstigt werden. Hier kommt ein leiser oder stiller Aufnahmemodus sehr gelegen. Wenn du eine EOS Kamera wie die Canon EOS R100 benutzt, kannst du den leisen Aufnahmemodus aus den Special Scene Modi auswählen. Du kannst aber das Auslösegeräusch auch mit beruhigender oder verspielter Musik übertönen – ganz so wie es zur Aufnahmesituation passt.

7. Fotografiere im Modus Blendenautomatik (Tv)

Ein Kleinkind geht auf die Kamera zu und hält die Hand hoch, als würde es nach etwas greifen.

Wenn du ein Kleinkind fotografierst, stelle sicher, dass deine Kamera auf ein Motiv in Bewegung eingestellt ist, indem du den Modus „Tv“ wählst. Aufgenommen mit einer Canon EOS R100 und einem Canon RF 16mm F2.8 STM bei 1/100 Sek., F3.5 und ISO 1.600 © Gary Morrisroe

Im Tv Modus (Blendenautomatik) kannst du die Belichtungszeit beliebig manuell einstellen und die Kamera wird automatisch die passende Blende wählen. Dieser Modus gibt dir die Freiheit, schnell und kreativ zu arbeiten, ohne während der Aufnahmen allzu viele Einstellungen anpassen zu müssen. So muss beispielsweise die Belichtungszeit so kurz sein, dass Bewegungen nicht verschwimmen – beim Fotografieren eines lebhaften Babys ist eine 1/250 Sekunde ein guter Anfang. Von diesem Punkt aus kannst du die Belichtungszeit an die jeweilige Aktivität anpassen.

Normalerweise sollte das gesamte Gesicht des Babys im Fokus sein. Daher ist es wichtig zu beachten, dass die Schärfentiefe nicht zu gering wird. Wenn du die ISO auf Auto stellst, kannst du deine gewünschte Belichtungszeit und Blendeneinstellung leichter realisieren. Bedenke aber: Je niedriger die ISO, desto besser ist die Bildqualität.

8. Verwende den Modus Reihenaufnahmen oder mache ein Video

Ein mit der Canon EOS R100 aufgenommenes Video eines Kleinkindes, das die Hände hochhält und auf die Kamera zugeht.

Normalerweise benutzt du beim Fotografieren meist den Einzelbildmodus. Aber für Babyporträts solltest du versuchen, die Betriebsart deiner Kamera auf Reihenaufnahmen umzustellen. Reihenaufnahmen (auch als Burst-Modus bekannt) sind besonders dann hilfreich, wenn sich das Baby viel bewegt! Das wird dir helfen, die plötzlichen Bewegungen des Babys aufzunehmen und dir die bestmögliche Chance geben, diesen perfekten Moment einzufangen – denn kein Baby wird wahrscheinlich die gewünschte Pose lange halten.

Noch besser: Mache ein Video! Kameras wie die Canon EOS R100 verfügen über einen hervorragenden Movie Digital IS und einen Autofokus der dir dabei hilft, das Gesicht des Babys scharf abzubilden, während es seine ersten Schritte auf dich zu macht. Solche Momente verdienen einfach die beste Qualität. Wenn du das Video in 4K aufnimmst, kannst du sogar Einzelbilder daraus extrahieren und sie für das Baby-Fotoalbum ausdrucken.

9. Experimentiere mit Fokuspunkten

Ein in eine blaue Decke eingewickeltes Kleinkind, das auf einem Bett liegt und dessen kleine rosa Füsse im Mittelpunkt stehen.

Ändere die Einstellung deiner Kamera in den Szenenmodus „Makro“ oder „Nahaufnahme“, um Fotos von den niedlichen Merkmalen deines Babys zu machen, z.B. von seinen kleinen Füssen und Händen, während alles andere im Hintergrund verschwommen ist. © James Paterson

Bei einem Porträt wirst du normalerweise versuchen, auf die Augen des Motivs zu fokussieren. Bei Babyporträts kannst du jedoch ganz aussergewöhnliche Fotos erhalten, wenn du ab und zu von dieser Regel abweichst.

Da Babys an sich so klein sind, können auch Körperteile wie Hände oder Füsse ganz interessante Fokuspunkte sein. Wenn deine Kamera wie z.B. die Canon EOS R10 einen Touchscreen hat, brauchst du nur den Teil des Bildes anzutippen, den du fokussieren möchtest, also beispielsweise die Finger oder die Zehen. Wenn du dabei eine grosse Blendenöffnung wählst, wird der Rest des Bildes unscharf sein, und das, was du betonen willst, wird wundervoll hervorgehoben.

10. Reflektiere den Blitz

Eine junge Frau fotografiert mit einer Kamera und einem Speedlite Blitzgerät, das seitlich und nach oben gerichtet ist, ein Kleinkind, das im Kreise der Familie am Tisch sitzt.

Werde noch kreativer bei deinen Kinderfotos und experimentiere mit einem externen Blitzgerät, um die Ausleuchtung optimal zu gestalten. © Tom Martin

In Situationen, in denen du das Licht mit einem Blitzgerät steuern möchtest, ist es wichtig, den Blitz nicht auf die Augen deines Babys zu richten, da das Blitzlicht für alle Babys sehr unangenehm ist. Stattdessen solltest du ein externes Blitzgerät verwenden und das Licht von einer Wand oder Decke reflektieren lassen. Wenn du einmal mit Blitzlicht experimentieren möchtest, ist das Speedlite EL-100 eine ideale und kostengünstige Lösung zum Einstieg. Du kannst es sowohl auf der Kamera als auch extern einsetzten. Wenn du in ein höherwertiges Blitzgerät investieren möchtest, dann ist das Speedlite EL-5 die perfekte Wahl.

11. Verwende ein Stativ

Eine Grossmutter hält ihr Enkelkind im Arm und spricht mit ihm.

Wenn du selbst mit aufs Bild kommen willst, ist die Verwendung eines Stativs die einfachste Möglichkeit dafür. Aufgenommen mit einer Canon EOS R100 und einem Canon RF 35mm F1.8 MACRO IS STM bei 1/320 Sek., F4.0 und ISO 640 © Gary Morrisroe

Ein Porträt einer Familie mit Eltern und 3 Kindern, die alle auf einer Couch sitzen, mit Luftballons, auf denen „Happy Birthday“ steht, an der Wand hinter ihnen.

Wenn du bei besonderen Anlässen die ganze Familie auf ein Foto bekommen möchtest, sind ein Stativ und eine Fernauslöserfunktion die beste Lösung. Aufgenommen mit einer Canon EOS 800D (mittlerweile ersetzt durch das Nachfolgemodell EOS 850D) und einem Canon EF-S 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM Objektiv bei 1/200 Sek., F5.6 und ISO 400 © Tom Martin

Babys werden wahrscheinlich plötzliche Bewegungen machen, so dass ein Stativ vielleicht auf den ersten Blick nicht wie ein ideales Zubehörteil erscheint. Aber es lässt dir die Hände frei, und du kannst das Baby positionieren oder seine Aufmerksamkeit auf etwas lenken, um den gewünschten Ausdruck hervorzurufen.

Mit einem Stativ kannst du dich auch selbst mit ins Bild einbeziehen und so zeitlose, klassische Aufnahmen machen, bei denen du z. B. die Hände oder Füsse deines Babys umfasst. Wenn du deine Kamera auf den Stativ angebracht hast, setze die Betriebsart auf Selbstauslöser. Oft hast du hier die Optionen, nach 2 oder nach 10 Sekunden auszulösen. Wähle die 10-Sekunden-Option. Dafür kannst du auch ein Stativ mit Bluetooth-Controller verwenden, z.B. das Canon Griffstativ HG-100TBR, mit dem du ganz einfach aus der Ferne fotografieren kannst. Mache entweder zuerst eine Probeaufnahme von dir selbst oder bitte deinen Partner oder einen Freund, dort zu stehen, wo du stehen willst, damit du deine Fokus- und Belichtungseinstellungen richtig auswählen kannst. Oder du stellst dich einfach in die richtige Position und fängst dann an zu fotografieren, wenn dein Baby besonders gut gelaunt ist, um das Beste aus dem Moment zu machen.

12. Verwende Apps

Eine Canon EOS R100 Kamera wird neben ein Smartphone gehalten, wobei das gleiche Bild auf dem Kameradisplay und der Canon Camera Connect App auf dem Handy angezeigt wird.

Mit der Canon Camera Connect App kannst du nicht nur mit deinem Mobilgerät die Aufnahmen fernsteuern, sondern auch Fotos und Videos darauf übertragen, um sie schnell mit Familie und Freunden zu teilen.

Es gibt zahlreiche Canon Apps, mit denen das Fotografieren, Lernen und Teilen viel einfacher wird.

Wenn du eine Kamera mit integriertem WLAN besitzt, kannst du mit der Canon Camera Connect App deine Kamera mit deinem iOS- oder Android-Mobilgerät fernbedienen – das ist nicht nur praktisch, um selbst mit auf das Bild zu kommen, sondern verhindert auch die Gefahr von Unschärfen durch Kamerawackler. Mit der Kamera auf dem Stativ kannst du dich um dein Baby kümmern, über die Livebildansicht auf dem Mobilgerät dein Motiv im Auge behalten – und die Aufnahme im perfekten Moment auslösen. Mit dieser App lassen sich auch die Aufnahmen schnell auf das Mobilgerät übertragen und von dort aus sofort teilen. Selbst einige Einsteigerkameras wie die Canon EOS R100 unterstützen die automatische Übertragung, so dass du deine Bilder direkt nach der Aufnahme von deinem Mobilgerät aus prüfen und weitergeben kannst! Dienste wie image.canon sind auch eine gute Alternative für die Übertragung und Speicherung deiner Bilder in der Cloud zur späteren Weiterverarbeitung und gemeinsamen Nutzung.

Die Canon Photo Companion App bietet dir personalisierte Tipps und Übungen, die genau auf dein Kameramodell zugeschnitten sind. Du musst dafür nur deine EOS Kamera auswählen, wenn du dazu aufgefordert wirst und du hast Zugriff auf diverse Video-Tutorials, inspirierende Artikel und zahlreiche Themenbereich – darunter auch das Fotografieren von Kindern –, so dass du deine Fotografie jederzeit immer weiter bringen kannst.

Wenn du ein Baby in der Familie hast, solltest du deine Kamera zur Hand nehmen und all diese wertvollen Erinnerungen festhalten. Und denke daran, dass es sich lohnt, die Bilder später zu drucken anstatt sie auf nur der SD-Karte zu lassen, damit du sie aufstellen kannst und sie dich immer an diese besonderen Momente erinnern.

Geschrieben von Jeff Meyer & Agi Wojcik

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