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Die besten Objektive für den Einstieg in die Wildlife-Fotografie

Entdecke die besten und kostengünstigsten Objektive für grossartige Aufnahmen von Wildtieren für die Kameras des Canon EOS R Systems, einschliesslich EOS R7 and EOS R10.
Ein iberischer Luchs auf einem grossen Felsen, der direkt in die Kamera schaut.

Das Aufnehmen von Wildtieren in ihrer natürlichen Umgebung erfordert ein gewisses Verständnis des Tierverhaltens, Naturverbundenheit, Geduld und Beharrlichkeit. Aber selbst wenn du das alles vorweisen kannst, kommst du ohne ein passendes Teleobjektiv wahrscheinlich kaum zum Ziel.

Die gute Nachricht ist, dass man für den Einstieg in die Wildlife-Fotografie nicht gleich ein teures Profi-Objektiv kaufen muss. Die Auswahl an leichten und leistungsstarken Wildlife-Objektiven – ob Festbrennweite oder Zoom – für die spiegellosen Kameras des EOS R Systems einschliesslich Canon EOS R7 und EOS R10 ist gross.

Ein Specht sitzt auf einem Ast, umgeben von hohen Gräsern und grünem Laub.

Zoomobjektive bieten mehr Möglichkeiten für die Bildkomposition – von Weitwinkelaufnahmen, die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung einfangen, bis hin zu engeren Porträts, die bestimmte Merkmale hervorheben. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 und einem Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM Objektiv bei 400mm, 1/50 Sek., F8 und ISO 800.

Eine Nahaufnahme eines bunten Papageis mit grünen Federn auf seinem Kopf, grünblauen Flügeln und einem hellen orangefarbenen Körper.

Mit Teleobjektiven kannst du detailreiche Aufnahmen von Tieren machen, denen du dich nicht nähern kannst. Egal ob es daran liegt, dass sie gefährlich sind oder dass du sie nicht stören möchtest. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 mit einem Canon RF 600mm F11 IS STM Objektiv mit einer Verschlusszeit von 1/350 Sek., einer Blende von 1:11 und ISO 1600.

Brauche ich wirklich ein Teleobjektiv für die Wildlife-Fotografie?

Nicht immer. Manchmal kann man auch ein Weitwinkelobjektiv – so bezeichnet man in der Regel ein Objektiv mit einer Brennweite von 35mm oder weniger – verwenden, um Wildtiere in ihrer Umgebung zu fotografieren. Dazu muss man aber sehr nah herangehen können. Wenn du bildfüllende Fotos von Wildtieren machen willst, brauchst du in der Regel ein Objektiv mit Telereichweite (85mm oder mehr Brennweite) oder sogar mit Supertelereichweite (300mm und mehr). Mit diesen Objektiven erfasst du ein geringeres Bildfeld – nur einen Teil der Szene vor dir – wodurch weit entfernte Tiere und Vögel auf dem Bild viel grösser erscheinen.

Soll ich ein Zoom oder eine Festbrennweite für die Wildlife-Fotografie verwenden?

Telezoom-Objektive sind vielseitiger und ermöglichen dir, den Bildausschnitt zu verändern, ohne dass du deine Position ändern oder die Aufnahme unterbrechen und ein anderes Objektiv verwenden musst. Festbrennweiten-Objektive bieten nur eine einzige Brennweite, sind aber in der Regel leichter als ein vergleichbares Zoomobjektiv. Sie sind auch mit längeren Brennweiten erhältlich und erleichtern das Fotografieren von Wildtieren, an die man mit der geringeren Reichweite des Zoomobjektivs nicht nah genug herankommt.

Eine kanadische Gans schwimmt auf dem ruhigem Wasser.

Das bahnbrechende EOS R System ermöglicht die innovative Konstruktionen leichter Objektive: Das Canon RF 800mm F11 IS STM wiegt z.B. nur ca. 1.260 g und ist im eingefahrenen Zustand nur 281,8 mm lang und somit leicht transportierbar. Aufgenommen mit einer Canon EOS RP und einem Canon RF 800mm F11 IS STM Objektiv bei 1/500 Sek., F11 und ISO 1.250. © Ben Hall

Eine Canon EOS R7 Kamera mit angesetztem Zoomobjektiv, die gehalten wird.

Ein Zoomobjektiv gibt dir die Flexibilität, die Bildkomposition deiner Aufnahmen zu verändern, um die Szene perfekt zu erfassen – ideal, wenn man keine Zeit hat, um das Objektiv zu wechseln.

Welche Brennweiten sind zum Aufnehmen von Wildtieren und Vögeln am besten geeignet?

Vögel sind in der Regel kleiner und schwieriger zu fotografieren als andere Wildtiere, so dass du für sie meist eine längere Brennweite benötigst. Während du mit einem 300mm- oder 400mm-Objektiv bildfüllende Aufnahmen von grossen Säugetieren machen kannst, musst du für einige Arten der Vogelfotografie ein 500mm-, 600mm- oder sogar 800mm-Objektiv einsetzen.

Allerdings kann die Grösse des Kamerasensors dir da weiter helfen. Die Sensoren einer spiegellosen APS-C-Kamera wie der EOS R10 und der EOS R7 sind kleiner als die Vollformatsensoren in anderen Kameras des EOS R Systems z.B. in der EOS R6. Sie beschneiden also das Bild vom Objektiv, so dass das Motiv einen grösseren Teil des Bildes ausfüllt. Dieser 1,6-fache Cropfaktor vergrössert die Reichweite des Objektivs, so dass du beispielsweise mit dem Objektiv RF 50mm F1.8 STM an einer APS-C-Kamera das gleiche Sichtfeld hast wie mit einem 80mm-Objektiv an einer Vollformatkamera, und mit einem 100mm-Teleobjektiv hast du das gleiche Bildfeld wie mit einem 160mm-Objektiv an einer Vollformatkamera. Denselben Vorteil hast du auch, wenn du ein EF Objektiv an der EOS7 oder EOS R10 über einen der zahlreichen EF-EOS R Adapter verwendest.

Eine Person macht eine Nahaufnahme mit einer Canon EOS R10 Kamera und dem Objektiv RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM.

Der Autofokus der Canon EOS R10 funktioniert auch bei fast völliger Dunkelheit, bis zu -4 LW1. Die EOS 7 geht sogar noch weiter: -5 LW1.

Wie können Objektiv- und Kameratechnologie dir helfen, bessere Wildlife-Aufnahmen zu machen?

Objektive mit längeren Brennweiten lassen sich schwerer ruhig halten. Der integrierte optische Bildstabilisator (IS) kann jedoch helfen, durch Kamerawackler verursachte Unschärfen zu verhindern. Die EOS R7 und die Canon EOS R6 bieten ausserdem eine kamerainterne Bildstabilisierung, die in Verbindung mit einem kompatiblen Objektiv bis zu 7 Belichtungsstufen IS bietet.

Unschärfe ist nicht immer schlecht, wie der Profi-Fotograf Ben Hall in seinem Video Abstrakte Wildlife-Fotografie (unten) erklärt2.

Ein leistungsstarker Fokusmotor hilft dabei, mit den sich schnell bewegenden Tieren Schritt zu halten, und je leiser er arbeitet, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Tier dadurch aufgeschreckt wird. Das RF Bajonett der EOS R Systemkameras ermöglicht einen schnellen Datenaustausch zwischen Kamera und Objektiv für eine extrem schnelle und zuverlässige Fokussiergeschwindigkeit. Die Canon EOS R7, EOS R10 und EOS R6 nutzen die Autofokus-Geschwindigkeit eines Objektivs voll aus und verfügen über einen Prozessor, der künstliche Intelligenz mit Deep-learning einsetzt, um Tiere und Vögel mit erstaunlicher Geschwindigkeit und Effizienz zu erkennen und zu verfolgen. Damit du in der actionreichen Wildlife-Fotografie auch wirklich das perfekte Foto bekommst, nimmst du am besten eine ganze Reihe von Bildern auf. EOS 7 und EOS R10 bieten dafür schnelle Reihenaufnahmen mit bis zu 30 bzw. 23 B/s3 – bei kompletter AF-Nachführung.

Eine höhere Lichtstärke (niedrigere Blendenzahl) bedeutet, dass das Objektiv mehr Licht in die Kamera einlässt, was hilfreich sein kann, wenn du die Tiere bei wenig Licht fotografieren willst. Spiegellose Vollformatkameras wie die EOS R6 eignen sich besonders gut für dieses Szenario.

Schliesslich solltest du auch die Grösse und das Gewicht des Objektivs bedenken – ein kompaktes und leichtes Objektiv kannst du viel besser mitführen. Mit einem Gewicht von nur ca. 300 g und einem leistungsstarken effektiven Brennweitenbereich von 28,8-240mm kannst du beispielsweise mit dem RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM alle Chancen, die sich dir in der Wildlife-Fotografie bieten, optimal nutzen.

Das beste kompakte Einstiegsobjektiv der RF Serie für die Wildlife-Fotografie: Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM

Eine Produktaufnahme im Freien von einer Canon EOS R10 Kamera mit einem RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM Objektiv auf einem grossen Felsen.

Der effektive Brennweitenbereich des Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM von 28,8-240mm ermöglicht es dir, aus der Szene heraus zu zoomen, um das grosse Ganze zu sehen. Das ist ideal für die Aufnahme von Wildtieren vor grossartiger Kulisse – oder um näher heranzuzoomen und Details zu erfassen.

Das Canon RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM ist eines der ersten Objektive, das speziell für APS-C EOS R Systemkameras wie die EOS R7 und EOS R10 entwickelt wurde. Es verfügt über einen leistungsstarken 8,33fach Zoom, der vom Weitwinkel bis zum Telebereich reicht. Das ist ein entscheidender Vorteil, wenn du in staubigen Umgebungen fotografierst, oder wenn du bei der Wildlife-Fotografie schnell auf eine sich verändernde Situation reagieren musst, ohne dafür das Objektiv wechseln zu können.

Dank des 1,6-fachen Cropfaktors dieser Kamera verfügt das Objektiv über den effektiven Brennweitenbereich, den ein 28,8-240mm-Objektiv an einer Vollformatkamera hätte, und ist dabei mit nur 300 g vergleichsweise kompakt und leicht.

Das beste RF Zoomobjektiv der Einstiegsklasse für die Wildlife-Fotografie: Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM

Ein Hirsch mit imposanten Geweih steht auf einer Waldlichtung und wendet sich der Kamera zu.

Durch die Verdoppelung der Brennweite – z.B. von 200mm auf 400mm – erscheinen Tiere und Vögel auf dem Foto doppelt so gross und werden so optimal in den Mittelpunkt gerückt. Aufgenommen mit einer Canon EOS RP und einem Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM Objektiv bei 400mm, 1/40 Sek., F8 und ISO 800. © Ben Hall

Ein Knopfhirsch steht eingerahmt von Farnen in einem grünen Wald.

Der schmale Blickwinkel, den Teleobjektive bieten, macht es einfacher, den perfekten weichen Hintergrund für ein Tier auszuwählen. Aufgenommen mit einer Canon EOS RP und einem Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM Objektiv bei 373mm, 1/50 Sek., F8 und ISO 1.250. © Ben Hall

Die RF Objektive von Canon für Kameras des EOS R Systems zeichnen sich durch eine Reihe von Design-Innovationen aus, und das RF 100-400mm F5.6-8 IS USM bildet hier keine Ausnahme. Es ist leichter als das Canon EF 70-300mm F4-5.6 IS II USM, hat aber eine grössere Reichweite, die zudem mit einem RF Extender noch gesteigert werden kann. Es hat den Vorteil eines Bildstabilisators mit 5,5 Belichtungsstufen für schärfere Aufnahmen aus der Hand, der sich bei Kameras mit einer internen Bildstabilisierung (IBIS) wie der EOS R6 und der EOS R7 auf 6 Belichtungsstufen erhöht. Es arbeitet ausserdem mit der extrem schnellen und nahezu geräuschlosen Nano USM Autofokus-Technologie, die Motive, die du nah heranholen möchtest, nicht aufschreckt. Dieses Objektiv hat einen erweiterten effektiven Brennweitenbereich von 160-640mm, wenn es mit der EOS R7 und EOS R10 verwendet wird.

Die besten RF Superteleobjektive der Einstiegsklasse für die Wildlife-Fotografie: Canon RF 800mm F11 IS STM und Canon RF 600mm F11 IS STM

Ein Hase auf einem Feld, der Hintergrund ist unscharf, und das Sonnenlicht zeigt die Adern in einem Ohr.

Die grosse Reichweite eines Teleobjektivs wie dem RF 800mm F11 IS STM ermöglicht es, scheue Tiere zu fotografieren, ohne sie dabei zu erschrecken. Aufgenommen mit einer Canon EOS RP und einem Canon RF 800mm F11 IS STM Objektiv bei 1/100 Sek., F11 und ISO 500. © Ben Hall

Ein wachsamer Lemur auf einem Stein, hinter dem sich eine Felswand mit einigen Öffnungen befindet.

Teleobjektive mit geringerer Lichtstärke, wie 1:5,6 und 1:11, sind leichter und kostengünstiger als Objektive mit grösserer Lichtstärke (niedrige F-Werte). Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 und einem Canon RF 600mm F11 IS STM Objektiv bei 1/1.400 Sek., F11 und ISO 1.600.

Das RF 800mm F11 IS STM ermöglicht bildfüllende Aufnahmen von Wildtieren – egal ob du Grosswild oder Vögel in deinem Garten fotografierst. Wenn du das Objektiv mit dem Canon Extender RF 1.4x oder dem Canon Extender RF 2x ergänzt, bekommst du eine noch grössere Reichweite – bis zu 1600mm mit Letzterem. Die Kameras des EOS R Systems sind in der Lage, selbst bei dieser beeindruckenden Brennweite automatisch zu fokussieren. Setzt man das Objektiv auf die Canon EOS R7 oder EOS R10, erhält man durch den Cropfaktor eine effektive Brennweite von 1280mm, ohne dass die Lichtstärke verringert wird, wie es beim Einsatz eines 1,4- oder 2-fach-Extender der Fall ist.

Für ein Objektiv mit einer so grossen Reichweite ist das RF 800mm F11 IS STM erstaunlich kompakt und leicht. Es verfügt über einen optischen 4-Stufen-Bildstabilisator für schärfere Fotos und Videos aus der Hand.

Während sich das Canon RF 800mm F11 IS STM besonders für die Vogelfotografie eignet, ist das RF 600mm F11 IS STM ein universelleres Superteleobjektiv, das für Vögel und Tiere gleichermassen geeignet ist. Sein Funktionsumfang ähnelt dem des RF 800mm, einschliesslich einer Blendenöffnung von F11 für eine angenehme Hintergrundunschärfe und es hat einen STM-Autofokusmotor für einen nahezu geräuschlosen Autofokus. Es kann mit dem Canon Extender RF 1.4x (für 840mm Brennweite) und dem Canon Extender RF 2x (für 1200mm) kombiniert werden. Bei der EOS R7 und der EOS R10 hat es ohne Extender eine effektive Brennweite von 960mm. Das Objektiv lässt sich ausserdem auf weniger als 20 cm Länge einfahren, was es zu einem vielseitigen Superteleobjektiv macht, das du überall dabei haben kannst.

Das beste EF Objektiv der Einstiegsklasse für die Wildlife-Fotografie: Canon EF 70-300mm f/4-5.6 IS II USM

Eine Ente vom Wasserspiegel aus fotografiert, wobei Wasser aus ihrem Schnabel tropft.

Das vielseitige Canon EF 70-300mm f/4-5.6 IS II USM Objektiv ist sowohl mit Vollformat- als auch mit APS-C EOS DLSRs kompatibel und kann über Adapter auch an Kameras der EOS R sowie der EOS M Serie verwendet werden. Aufgenommen mit einer Canon EOS 850D und einem Canon EF 70-300 IS f/4-5.6 IS II USM Objektiv bei 267mm (was bei einem Vollformatobjektiv 427mm entspricht), 1/320 Sek., F5.6 und ISO 640. © Ben Hall

Dieses Zoomobjektiv deckt einen grossen Brennweitenbereich von 70-300mm ab und ist ein klassisches Einsteigerobjektiv für die Tierfotografie, das flexible Aufnahmemöglichkeiten auch für grössere Tiere bietet. Um noch näher heranzukommen, kannst du das Canon EF 70-300mm f/4-5.6 IS II USM über einen der Canon EF-EOS R Adapter an der Canon EOS R10 oder EOS R7 anbringen und erhältst einen effektiven Brennweitenbereich von 112-480mm.

Mit einem Gewicht von nur 710 g und einer Länge von nur 14,55 cm ist das Objektiv leicht zu transportieren. Der 4-Stufen-Bildstabilisator kompensiert Kamerawackler und sorgt für schärfere Bilder.

Das beste EF-S Objektiv der Einstiegsklasse für die Wildlife-Fotografie: Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM

Zwei Schwäne schwimmen auf dem ruhigem Wasser.

Das vielseitige EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM Objektiv ist leicht und kompakt, so dass du weit entfernte Tiere nah heranholen kannst, um sie ungestört zu fotografieren. Aufgenommen mit einer Canon EOS 850D und einem Canon EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM Objektiv bei 200mm (was bei einem Vollformatobjektiv 320mm entspricht), 1/4.000 Sek., F5.6 und ISO 800. © Ben Hall

Wenn du ein Telezoom zur Ergänzung eines 18-55mm Kitobjektivs suchst, ist dies eine gute Wahl. Das EF-S 55-250mm f/4-5.6 IS STM wurde für EOS DSLRs mit APS-C-Sensoren wie die Canon EOS 90D und EOS 850D entwickelt und bietet ein vergleichbares Bildfeld wie ein 88-400mm Objektiv an einer Vollformatkamera. Er ist klein, leicht und lässt sich beim Ausflug in den Zoo oder Wildpark oder bei einer Reise in die Ferne einfach mitnehmen.

Alternative Objektive für die Wildlife-Fotografie

Obwohl Teleobjektive die Standardobjektive für die Wildlife-Fotografie sind, gibt es noch viele andere Objektive, die du für die kreative Tier- und Vogelfotografie einsetzen kannst.

Makroobjektive wie das Canon RF 100mm F2.8 L MACRO IS USM und das Canon RF 35mm F1.8 MACRO IS STM sind ideal, um Fotos von Insekten oder anderen winzigen Lebewesen aufzunehmen. Obwohl das Canon RF 100-400mm F5.6-8 IS USM kein spezielles Makroobjektiv ist, bietet es eine beeindruckende, fast halb so grosse Vergrösserung. EF und EF-S Objektive sind über den Canon EF-EOS R Adapter vollständig mit der EOS R10 und EOS R7 kompatibel. Du kannst EF-S Objektive mit dem Adapter auch an Vollformatkameras des EOS R Systems wie der EOS RP und der EOS R6 verwenden, wenn du den 1,6-fachen Crop-Modus nutzen möchtest.

Weitwinkelobjektive wie das Canon RF 14-35mm F4 L IS USM und das Ultraweitwinkelobjektiv Canon RF 16mm F2.8 STM eignen sich auch gut, um den Lebensraum eines Tieres oder einen ganzen Vogelschwarm einzufangen. Es ist auch perfekt für deinen Vlog mit dir selbst im Bild, wenn du über die Tierwelt im Hintergrund sprichst.

Verfasser: Marcus Hawkins und Matthew Richards

1Bei Fotoaufnahmen mit F1.2, zentralem AF-Feld, One-Shot AF, bei 23°C, ISO 100. Ausgenommen RF Objektive mit DS-Beschichtung (Defocus Smoothing).

2Video ist nur in englischer Sprache verfügbar.

3Die Geschwindigkeit von Reihenaufnahmen kann durch verschiedene Aspekte beeinflusst werden – siehe technische Daten für Einzelheiten.

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