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Entdecke die Cinema Objektive von Canon

Die Cine Objektive von Canon sind das Ergebnis eines halben Jahrhunderts Erfahrung in der Entwicklung von kinotauglichen Objektiven. Aber welches Zoomobjektiv, welche Festbrennweite oder welches Servo-Objektiv ist das Richtige für dich?
Eine Canon EOS R5 C, an der eine CN-R Festbrennweite befestigt ist, liegt auf einer Holzoberfläche neben einer CN-E Festbrennweite (links) und einer Sumire Festbrennweite.

Die CN-R Festbrennweiten von Canon spiegeln die sieben Objektive im Sortiment der CN-E und Sumire Festbrennweiten wider. Die Brennweiten reichen von 14 mm bis 135 mm. Das RF Bajonett bietet eine native Verbindung zu Kameras mit RF Bajonett wie der Canon EOS C70 und EOS R5 C (abgebildet) und sorgt für eine verbesserte Leistung.

Obwohl das Cinema EOS System erst 2011 sein Debüt feierte, reicht die Entwicklung von kinotauglichen Objektiven bei Canon bereits viele Jahrzehnte zurück. Tatsächlich begann sie 1969, als Canon den Auftrag zur Konstruktion eines Cinema Zoomobjektivs für Hollywood erhielt. Zwei Jahre später erblickte das Makro-Zoomobjektiv K5x25 das Licht der Welt. Ihm folgte die kultige Festbrennweitenserie K35, die 1976 mit einem Academy Award ausgezeichnet wurde und sich weiterhin grosser Beliebtheit in der Branche erfreut.

Die neuesten Canon Cine Objektive sind also das Ergebnis von einem halben Jahrhundert Erfahrung in der Konstruktion von Cinema Objektiven. Mit ihrer Kombination aus hervorragender optischer Leistung, branchenführender Verarbeitungsqualität und bewährter Zuverlässigkeit, sind die Cine Festbrennweiten und Cine Zoomobjektive von Canon für die Dokumentation naturgeschichtlicher Ereignisse in HDR genauso geeignet wie am Set hochkarätiger Spielfilme.

„Seit den 1940er Jahren ist Canon ein Vorreiter im Bereich optischer Technologien. Canon hat neue Massstäbe gesetzt, neue Möglichkeiten geschaffen und die Art und Weise revolutioniert, wie Fotografen und Filmemacher ihre Aufnahmen machen“, so Ram Sarup, Product Marketing Specialist bei Canon Europe.

„Im Laufe der Jahre haben wir diverse Innovationen vorgestellt und neue Standards in Sachen Abbildungsqualität, Handhabung und Leistung gesetzt. Mit der Einführung der Flex Zoom Reihe und dem CN8x15 IAS S E1/P1 Weitwinkelobjektiv setzten wir beispielsweise erneut neue Massstäbe und erweiterten unser Engagement für Filmemacher, denen wir die bestmöglichen Werkzeuge für ihre Produktionen zur Verfügung stellen möchten.“

„2020 haben wir die Canon EOS C70 und 2022 die EOS R5 C auf den Markt gebracht, die beide das wegweisende RF Bajonett von Canon nutzen. Es ist zwar möglich, mithilfe unserer EF-EOS R Bajonettadapter EF Objektive auf diesen Cinema EOS Kameras zu verwenden, aber mit der Einführung der Canon CN-R Festbrennweiten erhalten Nutzer der EOS C70 und EOS R5 ein vollständiges Set an nativen Cinema Objektiven mit RF Bajonett. Sie profitieren damit von den fortschrittlichen Fähigkeiten des RF Bajonetts.“

Nahaufnahme eines Filmemachers, der ein Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiv an einer Kamera anbringt.

Beim Dreh eines Actionfilms mit Sumire Festbrennweiten-Objektiven von Canon war Kameramann Freek Zonderland begeistert, wie leicht er das Objektiv wechseln konnte, wenn er eine andere Brennweite benötigte. Möglich wird dies durch die sehr ähnlichen Abmessungen, ergonomischen Eigenschaften und konsistenten Gewinde aller Objektive aus dieser Reihe.

Konsistenz ist einer der grössten Vorteile des Cine Objektivsystems von Canon. Ganz gleich, welches Objektiv du verwendest, du kannst dich darauf verlassen, dass die Farbbalance dieselbe sein wird. „Wenn du dich beispielsweise entscheidest, deine CN-E14mm T3.1 L F Cine Festbrennweite mit einem CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Cine Zoom oder einem CN-E45-135mm T2.4 L F / FP Flex Zoom zu ersetzen, wirst du keine Farbabweichungen bemerken, da all unsere Cine Objektive darauf ausgelegt sind, Hand in Hand zusammenzuarbeiten“, sagt Paul Atkinson, Canon Product Specialist bei Canon Europe.

„Sie verfügen aber auch über weitere gemeinsame Merkmale. Das Getriebe in den Objektiven ist gleich, und auch der Frontdurchmesser und das Filtergewinde der Cine Festbrennweiten, Sumire Festbrennweiten und Flex Zoom Objektive ist identisch, sodass du sie einfach wechseln kannst und dabei dein Setup nur minimal anpassen musst.

Schliesslich ist das Wichtigste, dass du genau das richtige Objektiv für deinen Look, deine Aufnahmebedingungen und dein Budget findest. Die freie Wahl von 14 mm bis hin zu 1.500 mm und die Gewissheit, dass dir alle Geräte eine durchgehende Leistung bieten, sorgt für unglaubliche Flexibilität“, fährt Atkinson fort.

Damit du genau das richtige Canon Cine Objektiv für deine Anforderungen findest, haben wir dir hier einen praktischen Leitfaden mit den unterschiedlichen Cinema Zoom- und Festbrennweiten-Objektiven zusammengestellt, die derzeit erhältlich sind.

Ein Filmemacher, der hinter einer Cinema Kamera steht, an der ein Canon Flex Zoom Objektiv angebracht ist.

Die Bauweise der robusten CN-E20-50mm T2.4 L F / FP (im Bild) und CN-E45-135mm T2.4 L F / FP Objektive entspricht höchsten Standards. Sie wurden speziell für eine nahtlose Zusammenarbeit entwickelt und sind genau gleich schwer, gleich gross, haben dasselbe Fokuszahnrad und denselben Frontdurchmesser.

Flex Zooms

Die erste Canon Serie von Premium-Vollformat- und Super 35mm Cinema Zoomobjektiven eignet sich ideal für ein breites Spektrum von High-End-Produktionen, einschliesslich Kino. Die eingeführte Flex Zoom Reihe umfasst zwei Objektive – das Canon CN-E20-50mm T2.4 L F / FP und das CN-E45-135mm T2.4 L F / FP. Gemeinsam decken sie den beliebten Brennweitenbereich von 20–135 mm ab. Bei den Objektiven der anderen Canon Reihen mit Cinema und Sumire Vollformatobjektiven handelt es sich um Festbrennweiten. Benutzer würden beinahe sieben dieser Objektive benötigen, um damit denselben Brennweitenbereich wie mit den beiden Flex Zoom Objektiven abdecken zu können.

Kameraleute und Filmemacher bei Super 35mm Produktionen können mit CN-E14-35mm T1.7 L S / SP und CN-E31.5-95mm T1.7 L S / SP den grossen Brennweitenbereich von 14-95mm abdecken.

Beide Flex Zoom Objektive sind mit einem EF oder PL Bajonett erhältlich und können so mit Canon Kameras wie der EOS C500 Mark II und der EOS C300 Mark III sowie mit Kameras anderer Hersteller verwendet werden. Die Objektive unterstützen zudem Metadatenkommunikationen, einschliesslich Cooke /i Technology und Zeiss eXtended Data sowie die Kommunikation über das EF Bajonett. Ganz gleich, welche Kamera du verwendest, die Flex Zoom Objektive bietet eine standardisierte Zahnradposition und einen standardisierten Frontdurchmesser. So kannst du dasselbe Kompendium nutzen.

„Die Flex Zoom-Serie wurde für eine hohe optische Leistung entwickelt“, erklärt Jack Adair, Product Marketing Specialist bei Canon Europe. „Die Objektive beinhalten 11-Lamellen-Irisblenden, die ein wunderschönes Bokeh erzeugen. Ausserdem ist der Lichtabfall in der Schärfentiefe besonders weich.

Ein Techniker mit weissen Handschuhen reinigt den Sensor einer Canon Kamera.

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Ein Mann mit einem grossen Camcorder, der eine Frau filmt, die eine Teetasse in der Hand hält.

Der Kameramann Ian Murray ist schon mehr als 20 Jahre in diesem Beruf tätig. Bei Werbeaufnahmen hat er zwischen einer CN-E135mm T2.2 FP X Sumire Festbrennweite und dem Canon CN-E20-50mm T2.4 L F / FP Flex Zoom bei einer Brennweite von 50 mm hin- und hergewechselt und war vom Ergebnis beeindruckt. „Das Flex Zoom Objektiv sieht wie eine Festbrennweite aus, da es eine gestochen scharfe Auflösung und weiche Fokusgrenzen bietet. Auch die Farben und Auflösung sind identisch“, meint er.

Die leistungsstarken Flex Zoom Objektive bieten denselben gestochen scharfen Look wie die Cine Festbrennweiten von Canon. Sie können sowohl für die 8K-Produktionen der Zukunft als auch für die 4K-Produktionen von heute eingesetzt werden, bei denen die zusätzlichen Details und die Flexibilität genutzt werden, die man durch das Filmen in einer höheren Auflösung erhält. „Die Objektive liefern die einheitlichen Canon Farben. Selbst wenn du sie gemeinsam mit anderen Cine Objektiven nutzt, erhältst du also dieselben natürlichen Farben und wunderschönen Hauttöne“, ergänzt Jack.

Die geringe Schärfentiefe, die durch die enorme Lichtstärke der Vollformat- und Super 35mm Flex Zooms ermöglicht wird, trägt zu dem typischen Kino-Look der Aufnahmen bei. „Diese konstanten T-Stop-Werte sind für Cine Objektive bei diesen Brennweiten bisher unerreicht“, sagt Jack. „Bei den Vollformat Flex Zooms haben wir eine konstante Lichtstärke von T2.4 und bei den Super 35mm-Modellen T1.7 über den gesamten Brennweitenbereich, was sie zu den lichtstärksten Objektiven dieser Brennweiten macht.“

Das Flex Zoom ist das vielseitigste und anpassungsfähigste Cinema Objektiv von Canon und macht seinem Namen alle Ehre. Es besteht nicht nur die Möglichkeit, den Anschluss im autorisierten Canon Service Center oder autorisierten Drittanbietern von EF auf PL und wieder zurück zu wechseln, sondern die Objektive können auch von Super 35mm auf Vollformat und umgekehrt umgerüstet werden.

Mit dem Relay Kit ist ein autorisiertes Canon Service Center in der Lage, das CN-E14-35mm T1.7 L S / SP und das CN-E31.5-95mm T1.7 L S / SP so umzuwandeln, dass ein Vollformat-Bildkreis entsteht, bzw. Canon CN-E20-50mm T2.4 L F / FP und CN-E45-135mm T2.4 L F / FP einen Super 35mm Bildkreis erhalten. Diese Umwandlung kann auch jederzeit rückgängig gemacht werden. Die Möglichkeit, sowohl das Bajonett als auch das Relay der Premium Flex Zooms zu ändern, bietet ein noch höheres Mass an Flexibilität und Wert für High-End-Filmproduktionen.

Die Canon EOS C500 Mark II mit einem CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Objektiv.

Die Cine Zoomobjektivreihe von Canon wurde für Super-35-mm-Kameras mit EF- und PL-Bajonett ausgelegt, wie die Canon EOS C500 Mark II, hier mit einem CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S Objekt abgebildet. Die Integration des EF Bajonetts bietet zahlreiche Vorteile, wie eine Vignettierungs-Korrektur und die Möglichkeit, die Dual Pixel Focus Guide-Funktion für eine genauere manuelle Fokussierung zu nutzen.

Cine Zooms

Die Cine Zoomobjektivreihe von Canon besteht aus zwei speziellen Objektivgruppen: Top-End Cine Zoomobjektive und kompakte Cine Zoomobjektive. Beide wurden für Super-35mm-Kameras mit EF und PL Objektivbajonett entwickelt und bieten eine herausragende 4K-Abbildungsqualität für hochwertige Filmproduktionen.

Am oberen Ende der Top-End Cine Zoomobjektive mit dem CN-E14.5-60mm T2.6 L S/SP und CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S/SP stehen zahlreiche zusätzliche Brennweiten zur Auswahl, die ein breites Spektrum an Motiven abdecken. „Insbesondere das CN-E30-300mm T2.95-3.7 L S/SP verfügt über einen beeindruckenden Zoombereich und wird vor allem für Natur-, Spielfilm- und Sportaufnahmen verwendet“, so Atkinson. „Es ist ein unglaublich vielseitiges Objektiv mit einer hohen Reichweite und einer hohen Lichtstärke angesichts seiner Grösse.“

Wo mehr Mobilität mit kleineren Kameras gefragt ist, sind die kompakten Cine Zoomobjektive die bessere Wahl. „Während die ursprüngliche Canon EOS C700 mit ihrem Super-35mm-Sensor für die Top-End Cine Zoomobjektive wie gemacht ist, eignen sich die kompakten Cine Zoomobjektive eher für die Abmessungen der Canon EOS C300 Mark III“, rät Atkinson. Obwohl das CN-E15.5-47mm T2.8 L S/SP und das CN-E30-105mm T2.8 L S/SP beide leichter und mobiler sind als die Cine Zoomobjektive, empfiehlt Paul, sie auf einem Rig mit einer Objektivstütze zu verwenden.

Alle Cine Zoomobjektive von Canon bieten dank asphärisch geschliffener Linsen und 11-Lamellen-Irisblenden sowie Innenfokussierung und minimierten Schärfeabweichungen eine herausragende optische Leistung, um Bildwinkeländerungen beim Fokus-Pull zu reduzieren.

Kamerafrau Laela Kilbourn auf einer Strasse in der Stadt mit einem Kameragestell auf der Schulter.

Kamerafrau Laela Kilbourn hat bereits an TV-Sendungen wie Castle Rock und Jack Ryan gearbeitet und zahlreiche preisgekrönte Dokumentationen gedreht. Sie sagt, dass technologische Fortschritte die Einstiegshürden für die Branche reduzieren, insbesondere für Frauen. Foto von Constance Brimelow.

Das CN-E50mm T1.3 L F Objektiv.

Bei CN-E Festbrennweiten-Objektiven, wie dem CN-E50mm T1.3 L F, handelt es sich um Vollformatobjektive, die auf ein stark definiertes, kontrastreiches Bild ausgelegt sind. Ihre 11-Lamellen-Irisblende sorgt dabei für ein wunderschönes Bokeh.

Die Canon EOS C500 Mark II mit einem CN-E85mm T1.3 L F Objektiv.

Die CN-E Festbrennweitenreihe von Canon umfasst sieben Objektive, die einen Bereich von 14 mm bis 135 mm abdecken. Das robuste, kompakte und kurze Tele-Festbrennweiten-Objektiv CN-E85mm T1.3 L F ist besonders leicht und damit in Kombination mit einer Kompaktkamera wie der Canon EOS C500 Mark II vielseitig einsetzbar.

CN-E Festbrennweiten

Die CN-E Festbrennweiten von Canon sind deutlich leichter als die Zoomobjektive, decken aber die gleichen Brennweiten ab. Sie zeichnen sich durch ein robustes Design und branchenübliche Steuerungsfunktionen aus. Sie wurden für Vollformatkameras entwickelt. Unser Sortiment aus sieben Vollformatobjektiven erstreckt sich über einen Brennweitenbereich von 14 mm bis 135 mm und bietet damit zahlreiche kreative Optionen für Profis, die die ästhetischen Eigenschaften von Cine Festbrennweiten-Objektiven bevorzugen. Kein Wunder also, dass sie häufig bei hochkarätigen Produktionen zum Einsatz kommen. Bei jedem Objektiv wurde Wert auf eine konsistente Farbreproduktion gelegt, sodass du ganz einfach zwischen den einzelnen Brennweiten wechseln kannst, ohne dich über merkliche Farbverschiebungen ärgern zu müssen.

„Hierbei handelt es sich um sehr scharfe Objektive mit hohem Kontrast und einem hervorragenden Bokeh“, sagt Atkinson. „Ihr Vorteil besteht darin, dass sie in den meisten Fällen einen weiten T-Stop von T1,5 bieten, beim CN-E50mm T1.3 L F und CN-E85mm T1.3 L F sogar von T1,3. Zudem weisen sie nur minimale Schärfeabweichungen auf. Manchmal tritt beim Fokuswechsel auf Fotoobjektiven eine merkliche Veränderung des Gesichtsfelds auf. Dieses Problem wurde jedoch in der gesamten CN-E Festbrennweitenreihe von Canon deutlich reduziert.“

„Da die Objektive für Kameras mit EF Bajonett ausgelegt sind, profitierst du vom Dual Pixel Focus Guide für eine präzise manuelle Fokussierung. Ausserdem kannst du die Objektivmetadaten an die Datei übertragen. Das bedeutet, dass Kameras mit einer elektronischen Bildstabilisierung, wie die Canon EOS C500 Mark II, die Brennweite automatisch erkennen und die Stabilisierung richtig einstellen, wenn diese Funktion aktiviert ist.“

Eine Auswahl von Canon CN-R Festbrennweiten auf einem Regal in Holzoptik; eine Canon EOS R5 liegt ganz oben.

„Das Wunderbare am RF Bajonett ist, dass es so vielseitig ist und wir durch das kleinere Auflagemass und zusätzliche Kontakte so viele tolle Dinge im Bereich Objektivdesign tun können“, sagt Ram. „Die ultraschnelle Datenverbindung bietet eine Metadatenkommunikation in Echtzeit und ermöglicht dadurch neue Funktionen wie die kamerainterne elektronische Verzeichnungskorrektur.“

CN-R Festbrennweiten

CN-R Festbrennweiten kombinieren die Qualität der CN-E Festbrennweiten von Canon mit den fortgeschrittenen Fähigkeiten des RF Bajonetts und steigern so die Performance von hochwertigen Produktionen. Die sieben Objektive mit RF Bajonett ergänzen EOS C70 und EOS R C Kameras und decken 14 mm bis 135 mm ab – derselbe Brennweitenbereich wie bei den CN-E Festbrennweiten und Sumire Festbrennweiten.

Das Design der CN-R Festbrennweiten stimmt mit dem von anderen Cinema Festbrennweiten überein, sodass diese nahtlos in einem Setup aus mehreren Kameras eingesetzt werden können. „Abgesehen von den Bajonetten wirken alle drei Sets von Festbrennweitenobjektiven identisch“, sagt Ram. „Jedes Objektiv hat denselben Frontdurchmesser, dasselbe Filtergewinde und dieselbe Fokusunschärfe. Die RF Cine Festbrennweiten sind jedoch länger und haben eine geriffelte Struktur auf der Rückseite des Objektivs, wodurch sie leichter zu halten und zu bedienen sind.“

In puncto Bildeigenschaften ähneln die CN-R Festbrennweiten den CN-E Festbrennweiten. „Sie wurden für eine klarere, präzisere Wiedergabe des Motivs entwickelt, im Gegensatz zum weicheren Charakter der Sumire Festbrennweiten“, erklärt Ram, „und sie haben denselben hellen T-Stop-Wert, dieselbe 11-Lamellen-Irisblende und dasselbe reduzierte Fokus-Breathing wie ihre EF und Sumire Schwestermodelle.“

Die Weiterentwicklung vom EF zum RF Bajonett bedeutet eine verbesserte Funktionalität für professionelle Videoproduktionen. „Im Vergleich zum EF Bajonett ermöglicht das RF Bajonett einen deutlich schnelleren Informationsfluss vom Objektiv zur Kamera“, erläutert Ram. „Dadurch wird die Verzeichnungskorrektur für die EOS C70 und EOS R5 C unterstützt, wenn diese Kameras mit den CN-R Festbrennweiten verbunden sind – das ist mit den CN-E oder Sumire Festbrennweiten nicht möglich.“

Darüber hinaus ist nicht zu unterschätzen, dass man bequem mit nativen Cinema Objektiven auf der EOS C70 und EOS R5 C aufnehmen kann, so Ram. „Es kann mit der Zeit passieren, dass man es mit einer instabileren Verbindung zwischen Bajonettadapter, Objektiv und Kamera zu tun hat, insbesondere wenn man schwerere Cinema Objektive verwendet. Dank des RF Bajonetts braucht man keinen Adapter und erzielt dadurch eine stabilere Verbindung zwischen Kamera und Objektiv.“

Eine Sportlerin liegt in einem Pool voll goldenem Glitzer, während sie mit Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiven gefilmt wird.

Sumire Festbrennweiten-Objektive weisen die gleichen Brennweiten, T-Stops und die gleiche präzise manuelle Steuerung wie ihre Festbrennweiten-Gegenstücke aus der Canon Cine-Reihe auf, bieten aber ein „kinoreiferes“ Bild. „Der Schwerpunkt liegt darauf, dem Filmemacher bzw. Kameramann mehr Auswahl für den gewünschten Look zu bieten“, sagt Atkinson. Filmemacher Freek Zonderland verwendete Sumire Festbrennweiten-Objektive, um rasante Action in „Golden Girl“, der Geschichte einer Sportlerin, festzuhalten.

Kameramann Freek Zonderland schaut durch ein Canon Sumire Festbrennweiten-Objektiv, das er in einem Wald in den Händen hält.

Zonderland war von der Arbeit mit dem Sumire Festbrennweitensortiment begeistert. Besonders gefielen ihm ihre kompakte Grösse, die attraktiven Lichtspiegelungen und das traumhafte Bokeh. Ihre praktische Handhabung kommentiert er wie folgt: „Wenn man die Objektive wechselt und sie unterschiedliche Grössen oder Gewichte aufweisen, ändert sich die Balance jedes Mal. Die Sumire Festbrennweiten-Objektive sind nicht genau gleich, liegen aber nahe genug aneinander, sodass man innerhalb von 30 Sekunden bereit ist.“

Sumire Festbrennweiten

Wenn du auf der Suche nach exzellenter Abbildungsqualität mit deutlich anderem Charakter als bei Cine Festbrennweiten von Canon bist, dann ist die Sumire Kollektion (Aussprache: „Su-mih-reh") genau das Richtige für dich. Diese Festbrennweiten-Objektive mit Vollformat-Bildkreis verleihen Produktionen einen noch ansprechenderen Kino-Look.

Die Sumire Festbrennweiten-Produktreihe, darunter CN-E20mm T1.5 FP X, CN-E50mm T1.3 FP X und CN-E85mm T1.3 FP X, umfasst die gleichen Brennweiten und hohen Lichtstärken wie das Cine Festbrennweiten-Sortiment. Beide Festbrennweiten zeichnen sich zudem durch einen ähnlichen Farbton sowie einen ähnlichen mechanischen Aufbau mit einem konsistenten Fokussierweg von 300 Grad, einem aufschraubbaren 105-mm-Filtergewinde und einem Frontdurchmesser von 114 mm für Kompendien aus.

Was die Sumire Festbrennweiten so besonders macht, ist ihre optische Formel, die einen kinoartigen Look mit einem Hauch von Weichheit, natürlichen Hauttönen, dezenten Lichtreflexionen und einem üppigen, seidigen Bokeh erzeugt. Diese Eigenschaften kommen vor allen bei weiten Blendeneinstellungen zum Tragen und sorgen für weichere Fokusgrenzen. Sie sind mit einem PL-Bajonett ausgestattet, das sich von autorisierten Servicestellen ganz einfach durch ein EF Bajonett austauschen lässt.

„Obwohl sowohl die Sumire als auch die Cine Festbrennweiten-Objektive über 11-Lamellen-Irisblenden verfügen, unterscheidet sich das Bokeh der Sumire Objektive ein wenig, insbesondere an den Rändern, wo es eine elliptischere Form annimmt“, erklärt Atkinson. „In dieser Hinsicht sind die Cine Festbrennweiten etwas universeller.“

Das CN20x50 IAS H E1/P1 Cine Servo-Objektiv.

Die vier Canon Cine Servo-Objektive, einschliesslich des hier abgebildeten CN20x50 IAS H E1/P1, lässt sich flexibel an Broadcast- oder Kinoumgebungen anpassen. Die Farbeigenschaften der Objektive sind auf das restliche Cinema Objektivsortiment von Canon abgestimmt, sodass sie problemlos in jeden beliebigen Workflow integriert werden können.

Techniker richten eine Canon EOS C500 Mark II mit einem Sumire Festbrennweiten-Objektiv an einem Russian Arm aus, der an der Dachgepäckhalterung eines Autos angebracht ist.

Als Filmemacher Brett Danton einen Werbeclip für den F-PACE, den Luxus-SUV von Jaguar, drehte, verwendete er eine Vielzahl von Setups, darunter Gimbals, Drohnen und einen U-Crane, der auf einem zweiten Auto montiert war. Dabei griff er auf eine vielfältige Auswahl an Canon Cine Objektiven zurück. © Brett Danton

Cine Servos

Diese vier Cine Servo-Objektive von Canon vereint eine überragende optische 4K-Qualität mit speziell auf die Broadcast-Branche ausgelegten Funktionen. Sie sind damit eine vielseitige Wahl für Broadcast- und handgeführte Anwendungen, die eine Servo-Steuerung erfordern. Diese Objektive sind sowohl mit EF als auch mit PL Bajonett verfügbar und wurden für Super-35mm-Sensoren entwickelt. Das CN8x15 IAS S E1/P1 und das CN10x25 IAS S E1/P1 bieten darüber hinaus mit dem integrierten 1,5x Extender eine Vollformat-Abdeckung.

Ein besonderes Highlight ist das CN20x50 IAS H E1/P1. Dank seines umfangreichen 20-fach Telezooms von 50 bis 1000 mm eignet es sich perfekt für Natur-, Sport- und Live-Performance-Aufnahmen. „Wenn man sich Aufnahmen hinter den Kulissen aktueller Sendungen zum Thema Naturgeschichte ansieht, ist das CN20 bestimmt das am häufigsten vertretene Objektiv“, sagt Atkinson.

Mit seinem integrierten 1,5x Extender verwandelt es sich effektiv in ein 75-1500mm-Objektiv, sodass du deine Aufnahme komponieren kannst, ohne an das Motiv dicht heran zu gehen. Ausserdem liefert es selbst bei dieser Brennweite eine hervorragende Bildqualität.“

Wenn der Zoomgriff von den Objektiven entfernt wird, lassen sie sich wie klassische Cine Zoomobjektive bedienen. „In diesem Fall kannst du nach Bedarf eine externe Fokus-/Zoom-Steuerung verwenden“, sagt Atkinson. „Das CN10X25 IAS S mit 25–250 mm und das CN7x17 KAS S E1/P1 mit 17–120 mm sind besonders vielseitig. Letzteres eignet sich perfekt für Dokumentationen, Features und Spielfilme. Es ist einfach ein ideales Allround-Objektiv. Wenn du es mit einer Canon EOS C700 kombinierst, bekommst du das Beste aus beiden Welten: eine kinoreife Bildqualität mit der Option für Aufnahmen auf der Schulter im Doku-Stil.“

Eine Canon Cinema EOS Kamera mit Canon Flex Zoom Objektiv filmt eine Frau, die eine Tasse in der Hand hält.

Entdecke, was die Canon Flex Zoom Cinema Objektive so besonders macht

Lichtstark, flexibel und mit unglaublicher Abbildungsqualität bietet die Flex Zoom Serie noch mehr Vielseitigkeit für professionelle 4K und 8K HDR Produktionen.
Das <a href="tcm:12-2218183">CN8x15 IAS S E1/P1</a> Cine Servo Objektiv.

Bei der Auswahl eines Broadcast-Objektivs ist die Unterstützung für virtuelle Systeme ein wichtiger Aspekt. Das CN8x15 IAS S E1/P1 ist mit demselben 16-Bit-Absolutwert-Encoder ausgestattet, der auch in anderen Cine Servo und Broadcast TV-Objektiven von Canon verwendet wird. Es ist mit EF oder PL Bajonett erhältlich und verfügt über ein robustes und langlebiges Design, das sich perfekt für die Anforderungen von Live-Produktionen, Reportagen, Dokumentationen und Kinofilme eignet.

Ein CN8x15 IAS S E1/P1 Cine Servo Objektiv an einer Canon EOS C300 Mark III Kamera.

Seine Brennweite von Weitwinkel bis Tele macht das CN8x15 IAS S E1/P1 zu einer vielseitigen Option für grossformatige Produktionen. Der Zoomgriff ermöglicht den komfortablen Einsatz auf der Schulter. Dieser kann aber auch abgenommen werden, so dass das Objektiv in einem Kamera-Rig mit Fokuszubehör von Drittanbietern verwendet werden kann.

Mit seiner Weitwinkelbrennweite bringt das CN8x15 IAS S E1/P1 zusätzliche Flexibilität in eine enorme Bandbreite von Live- und aufgezeichneten TV-Produktionen. Das Objektiv erfüllt die Anforderungen von Broadcastern, die im Grossformat arbeiten, da es einen nativen Brennweitenbereich von 15-120mm für Super 35mm-Sensoren bietet. Der integrierte 1,5x Extender vergrössert diese Reichweite auf 22,5-180 mm für die Vollformat-Abdeckung.

Das CN8x15 IAS S E1/P1 liefert eine hervorragende Bildqualität sowohl für 4K- als auch für 8K-Aufnahmen und ist mit einer 11-Lamellen-Irisblende für ein weiches Bokeh ausgestattet. „Es ist ein vielseitiges Zoomobjektiv für Produktionen, die Inhalte im typischen Kino-Look erstellen möchten“, sagt Ram.

„Ein weiterer Vorteil ist die fortschrittliche Kommunikation der Objektiv-Metadaten, die es bietet“, fügt er hinzu. „Das CN8x15 IAS S E1/P1 ist unser erstes Cine Servo Objektiv, das zusätzlich zur Cooke /i Technology, die bereits in der Cine Servo Reihe enthalten ist, mit dem ZEISS eXtended Data Protokoll kompatibel ist. Zusammen mit dem integrierten 16-Bit-Encoder für Positionsinformationen ist das Objektiv eine fantastische Wahl für XR- und virtuelle Produktionen.“

Eine Canon EOS C200 Kamera mit einem CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S Objektiv.

Bei den kompakten Cine Servo-Zoomobjektiven handelt es sich um grossformatige Objektive mit EF Bajonett, die auf die Anforderungen von kleineren Produktionen zugeschnitten sind, ohne dabei Abstriche bei der optischen Qualität zu machen. Sie profitieren von drei Modi für die Bildstabilisierung und einem schnellen Autofokus mit dem Dual Pixel CMOS AF. Das Bild zeigt eine EOS C200 mit einem CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S Objektiv aus der kompakten Cine Servo-Produktreihe von Canon.

Compact Cine Servos

Ähnlich wie ihre grösseren Cine Servo-Schwesternmodelle sind auch die schlankeren, leichteren Compact Cine Servo-Zoomobjektive auf Super-35-mm-Kameras mit 4K ausgelegt und bieten eine integrierte Servosteuerung. Dank ihrer kompakteren Bauweise lassen sie sich jedoch ganz einfach aus der Hand oder auf der Schulter verwenden und eignen sich damit perfekt für schnellere Drehs.

„Diese zuverlässigen Objektive wurden für Filmemacher entwickelt, die Dokumentationen mit kompakten Cinema Kameras aufnehmen, wie z. B. mit der Canon EOS C200“, erklärt Atkinson. „Sowohl das CN-E18-80mm T4.4 L IS KAS S als auch das CN-E70-200mm T4.4 L IS bieten einen praktischen Cine Servo-Betrieb in kleinem Formfaktor. Damit sind sie optimal für Aufnahmen aus der Bewegung heraus geeignet, bei denen es auf eine hochwertige Optik ankommt, die Montage eines grösseren Objektivs aber zu aufwändig wäre. Noch praktischer ist es, wenn du den Joystick am Griff der Canon EOS C200 als Zoomsteuerung einrichtest.“

„Die maximale Blende von T4,4 ist etwas geringer als bei anderen Zoomobjektiven aus dem Cine Objektivsortiment von Canon, was aber angesichts der Leistung moderner Sensoren kein Problem darstellt. Ein präziser Autofokus, die Bildstabilisierung und eine kinoreife optische Qualität machen diese Objektive besonders praktisch und ansprechend.“

Die beiden preisgünstigen, kompakten Cine Servo Objektive verfügen über eine Stabilisierung und sind exklusiv mit einem EF Bajonett erhältlich, sodass sie von drei Modi zur Bildstabilisierung sowie dem genauen und zuverlässigen Dual Pixel CMOS AF von Canon profitieren.

Die Cinema Objektive von Canon bieten über ein breites Produktionsspektrum hinweg herausragende Ergebnisse, egal ob Dokumentationen, Dramen, Musik-Promos oder Werbeaufnahmen. Die einheitliche Farbwiedergabe, Ergonomie und Leistung der Servo, Festbrennweiten- und Zoomobjektive ermöglicht Filmemachern eine Fülle von kreativen Optionen für 4K-, 8K- und HDR-Anwendungen. Du kannst also sicher sein, dass es ein passendes Canon Cine Objektiv für dein nächstes Projekt gibt, mit dem du deine Vision zum Leben erwecken kannst.

Marcus Hawkins and Tim Coleman

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