10 Top-Tipps und -Techniken für die Reisefotografie

Die Fotografinnen und Content Creator Diana Millos und Frauke Hameister geben Top-Tipps zum Aufnehmen toller Reisefotos.
Eine Frau in einem trägerlosen roten Kleid beugt sich herunter, um ein Foto mit einer Canon EOS R10 zu machen.

Bei Reisefotos hast du nicht immer den Luxus, dir Zeit lassen zu können. Vielleicht hast du nur ein paar Stunden, um einen Ort zu erkunden, oder du erlebst eine einmalige Reiseerfahrung, die vorüber ist, bevor du die Kamera zücken kannst. Köstliche lokale Speisen, ungeschönte Familienmomente, flüchtige Begegnungen mit Wildtieren – in der Fotografie verschwinden Chancen manchmal von einem Augenblick zum nächsten.

Aber wie kannst du das Meiste aus jeder Gelegenheit herausholen und bessere Reisefotos aufnehmen, die es sich lohnt, zu teilen?

Influencerin und Fotografin Diana Millos aus Spanien, oben mit ihrer Canon EOS R10 abgebildet, begann zu Reisen, um Musikfestivals und Konzerte zu besuchen. Das entfachte in ihr die Liebe zum Abenteuer, die sich schnell zu einer Vollzeitkarriere als professionelle Reisefotografin und Bloggerin mit mehr als 150.000 Followern auf Instagram entwickelte.

Auch die deutsche freiberufliche Fotografin Frauke Hameister, in den sozialen Medien nur als Frauki bekannt, hat sich auf Instagram eine loyale Gefolgschaft aufgebaut. Sie ist für ihr Storytelling über Abenteuer in der freien Natur bekannt, hat schon mit Tourismusämtern und kommerziellen Kunden gearbeitet und verwendete als eine der Ersten in der Branche die reisefreundliche Canon EOS R8 Mark II.

Heute geben uns Diana und Frauki 10 Tipps für die Reisefotografie – damit du eindrucksvolle Bilder aufnimmst, wo dich die Reise auch hinführt.

Die verzierte Decke einer Kuppel, von unten fotografiert mit einer Canon EOS R10.

Die Reisefotografin und Bloggerin Diana Millos recherchiert ihre Reiseziele immer ganz genau, um die besten Orte für ihre Aufnahmen zu finden. Diese beeindruckende Aufnahme der verzierten Decke im Botschaftssaal im Alcázar von Sevilla wurde bei einem Städtetrip in Spanien mit der Canon EOS R10 aufgenommen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R10 und einem Canon RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM Objektiv bei 18mm, 1/250 Sek., F4.5 und IS 12.800. © Diana Millos

Zwei Flamenco-Tänzerinnen in traditioneller Kleidung posieren mit einem Arm nach oben und einer Hand in der Hüfte in einem begrünten Innenhof.

Diana erklärt, dass es ihr bei ihren Aufnahmen wichtig ist, sich zu überlegen, was sie mit dem Bild vorhat, um ihre Bildkomposition entsprechend anzupassen. So müssen z.B. Porträtaufnahmen für Instagram in ein Seitenverhältnis von 4:5 passen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R10 und einem Canon RF 35mm F1.8 MACRO IS STM Objektiv bei 1/200 Sek., F1.8 und ISO 200. © Diana Millos

Tipp 1: Fotogelegenheiten entdecken, bevor du ankommst

„Eine vorausschauende Planung ist bei der Reisefotografie absolut wichtig“, sagt Diana. „Sobald ich weiss, wohin ich fahren will, recherchiere ich online auf Social Media, Blogs und Pinterest nach interessanten Orten.“

Ich suche nach Orten, die mich inspirieren, damit ich eine gute Vorstellung davon habe, wo ich hin will und wie ich dorthin komme. Das gibt mir den groben Rahmen für die Planung meiner Fotos. Sobald ich angekommen bin, suche ich dann nach anderen Blickwinkeln und Perspektiven – solchen, die ich online nicht gesehen habe. So kann ich kreativ sein und versuchen, meinen Aufnahmen etwas Originelles und Einzigartiges zu geben.“

Frauki beginnt ihre Recherche nach einem Reiseziel, das einzigartige Fotogelegenheiten bietet, oft in analogen Quellen, wie „alten Magazinen und Büchern“. Sie nutzt aber schon auch Karten-Apps wie Google Maps und Strava. Ausserdem empfiehlt sie, sich Tipps von den Einheimischen zu holen: „Sprich mit den Menschen, wenn du in einer Gegend ankommst. Die meisten empfehlen dir liebend gerne Orte, vor allem, wenn du dir Zeit nimmst und nicht nur ein paar Minuten mit ihnen sprichst.“

Fotografin und Content Creator Frauke Hameister steigt einen felsigen Hang herunter, mit einer Canon EOS R8 MARK II an einem Kamera-Tragegurt.

Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 Mark II. Sie verfügt über einen Vollformat-Sensor und ist dennoch kompakt, leicht und gut zu tragen. Dank der leistungsstarken kamerainternen Bildstabilisierung kannst du schärfere Bilder aus der freien Hand aufnehmen. Ausserdem nimmt sie bis zu 40 Fotos pro Sekunde auf, sodass du auf Reisen keine flüchtigen Momente mehr verpasst.

Tipp 2: Eine Kamera mitnehmen, die nicht zu schwer ist

Die beste Kamera für die Reisefotografie ist eine, die du mühelos den ganzen Tag mit dir herumtragen kannst. Smartphone-Kameras sind für Schnappschüsse nützlich, aber mit einer richtigen Kamera machst du doch einen erheblichen Schritt nach vorne, was Bildqualität, Leistung und die kreativen Möglichkeiten angeht.

In der Vergangenheit waren Kompaktkameras die klare Wahl, doch durch die leichte Bauweise von EOS R System Kameras kannst du heute einfach eine Kamera mit grösserem Sensor und mehr Steuerelementen mit auf die Reise nehmen. Das gibt dir eine überragende Bildqualität und die Flexibilität, Objektive auszuwechseln, um alles Mögliche einzufangen – von weit entfernten Wildtieren über weite Landschaften bis hin zu geschäftigen Strassenszenen.

Eine Vollformat-Kamera bietet dir herausragende Qualität selbst bei extrem wenig Licht. Ausserdem wird es damit einfacher, dein Motiv durch eine geringe Schärfentiefe hervorzuheben. Die Canon EOS R8 und die neuere EOS R8 Mark II sind aussergewöhnliche Vollformat-Reisekameras, die ein leichtes Gehäuse mit einem intelligenten Autofokus kombinieren, der Menschen, Tiere und Fahrzeuge in Bewegung zuverlässig scharf stellt. Die EOS R8 Mark II ist ein bisschen schwerer, bietet aber eine kamerainterne Bildstabilisierung, mit der du auch ohne Stativ ganz leicht scharfe Bilder aufnehmen kannst.

Kameras mit kleineren Sensoren im APS-C-Format lassen sich sogar noch besser tragen. „Ich liebe die Canon EOS R10“, schwärmt Diana. „Sie ist einfach perfekt für die Reisefotografie, wenn man den ganzen Tag unterwegs ist, weil sie so klein und leicht ist. Sie passt problemlos in eine Kameratasche von der Grösse einer Handtasche, selbst mit einem oder zwei zusätzlichen Objektiven. Dabei ist sie leistungsstark und liefert eine erstklassige Bildqualität. Ich mag es auch sehr, dass ich Helligkeit, Kontrast und Farbe im elektronischen Sucher in der Vorschau sehen kann, damit ich weiss, wie das Foto aussehen wird.“

Wenn du in der Fotografie noch nicht sehr erfahren bist, aber auf der Suche nach einer zuverlässigen EOS R System-Kamera bist, mit der du bei deinem nächsten Abenteuer perfekte Erinnerungen festhalten kannst, ist die EOS R100 klein genug, um in eine Tasche zu passen, und dennoch in der Lage, ganz spontan sowohl Fotos als auch Videos in hoher Qualität aufzunehmen.

Und wenn du eine Kompaktkamera zum Vloggen suchst, die PowerShot G7 X Mark III passt in jede Tasche und bietet dabei ein fest integriertes Objektiv mit vielseitigem Zoombereich, 4K-Videos und erstklassige 20,1-MP-Fotos.

Vergleich von Grösse und Gewicht der kompakten Reisekameras von Canon

Kamera

Grösse
(B x H x T, ca.)
Gewicht
(Mit Akku und Speicherkarte, ca.)

Canon EOS R8 Mark II

131,4 x 90,0 x 79,7 mm
546 g

Canon EOS R8

132,5 x 86,1 x 70,0 mm
461 g

Canon EOS R10

122,5 x 87,8 x 83,4 mm
429 g

Canon EOS R100

116,3 x 85,5 x 68,8 mm
356 g

Canon PowerShot G7 X Mark III

105,5 x 60,9 x 41,4 mm
304 g

Eine Person im gelben Kleid bringt ein Canon Objektiv an einer Canon EOS R10 Kamera an.

Das Canon RF-S 18-150MM F3.5-6.3 IS STM bietet alles von der Weitwinkelperspektive bis zum leistungsstarken Teleobjektiv auf einer APS-C-Kamera, ohne dass du zusätzliche Objektive einpacken oder mit dir tragen musst.

Ein Reisefoto einer Stadt in Norwegen, durch die Bäume aufgenommen mit einer Canon EOS R8 MARK II.

Das leichte und kompakte Design des Canon RF 24-105mm F4-7.1 IS STM Objektivs ergänzt hervorragend eine tragbare Vollformat-Kamera wie die Canon EOS R8 Mark II. Der flexible Brennweitenbereich lässt dich Szenen auf verschiedene Weise einfangen, während der optische 5-Stufen-Bildstabilisator deine Bilder und Videos ruhig hält. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 Mark II und einem Canon RF 24-105mm F4-7.1 IS STM Objektiv, bei 105 mm, Verschlusszeit 1/1.000 Sek., Blende 1:7,1 und ISO 400. © Frauke Hameister

Tipp 3: Die passenden Objektive auswählen

„Wenn ich von früh morgens bis zur Abenddämmerung unterwegs bin, möchte ich keine schwere Ausrüstung mit mir herumschleppen. Darum versuche ich, meine Objektivauswahl auf ein Minimum zu beschränken“, sagt Diana.

Zu den reisefreundlichen Objektiven für die Canon EOS R10 gehört das RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM, das mit seinem einfahrbaren Design extrem kompakt ist und nur ca. 130 g wiegt. Das RF-S 18-150mm F3.5-6.3 IS STM bietet einen grösseren Brennweitenbereich und kann für die unterschiedlichsten Aufnahmeszenarien eingesetzt werden, ohne dass dafür ein zusätzliches Objektiv mitgenommen werden muss.

Das Tolle an den Kameras des Canon EOS R Systems ist, dass du die kompatiblen Objektive mit Vollformatbildkreis auch mit einer Kamera im APS-C Format verwenden kannst und umgekehrt. So bietet z. B. das Canon RF 35mm F1.8 IS MACRO IS STM an einer EOS R10 dasselbe Gesichtsfeld, wie eine Brennweite von 56 mm an einer Vollformat-Kamera wie der EOS R8 Mark II.

Wenn du eine APS-C-Kamera wie die EOS R10 besitzt, musst du den 1,6-fachen Crop-Faktor des kleineren Sensors berücksichtigen – ob du ein RF Objektiv (Vollformat) oder ein RF-S Objektiv (APS-C) verwendest. Das Objektiv liefert also ein schmaleres Gesichtsfeld, als es bei einer Vollformat-Kamera der Fall wäre. So bietet z. B. das Canon RF 35mm F1.8 IS MACRO IS STM an einer EOS R10 das gleiche Gesichtsfeld, wie ein 56-mm-Objektiv an einer Vollformat-Kamera wie der EOS R8 Mark II liefern würde.

Besitzt du eine Vollformat-Kamera, und Grösse und Gewicht haben für dich Priorität? Dann wäre ein RF-S Objektiv eine Option, wie das Canon RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM oder das RF-S 55-210mm F5-7.1 IS STM, du musst aber ein paar Kompromisse eingehen. Das Objektiv wäre zwar voll funktionsfähig, doch da es einen kleineren Bildkreis auf den Sensor projiziert, schneidet die Kamera das Bild automatisch auf das APS-C-Format zu. Du erhältst damit also ein leichteres Setup, jedoch bei einer geringeren Auflösung und einer anderen Ausgabe, als wenn du das gleiche Bild bei gleichem Abstand und gleicher Brennweite mit einem dedizierten Vollformat-Objektiv aufnimmst.

Eine Standard-Festbrennweite, wie das Canon RF 50mm F1.8 STM oder das Canon RF 45mm F1.2 STM Objektiv, ist eine weitere tolle Option für die Reisefotografie, entweder mit der EOS R10 oder der EOS R8 Mark II. An der EOS R10 stellen diese Objektive Vollformat-äquivalente Brennweiten von 80 mm bzw. 72 mm bereit. Zu den besten Optionen unter den Zoomobjektiven zählen das leichte Canon RF 24-105mm F4-7.1 IS STM und das RF 100-400mm F5.6-8 IS USM, die bei der EOS R10 Vollformat-äquivalente Brennweiten von 38–168 mm bzw. 160–640 mm liefern. Auch das RF 100-400mm F5.6-8 IS USM ist sehr kompakt für ein Teleobjektiv und bietet dir eine grosse Reichweite.

Eine Frau im T-Shirt mit einem Rucksack hält eine Canon EOS RP hoch, um einen Sonnenaufgang über dem Meer zu fotografieren.

Wenn du in Richtung Sonne fotografierst, werden Objekte oder Personen davor oft abgeschattet. Tue nichts dagegen – nutze es als Möglichkeit, die Atmosphäre ganz natürlich festzuhalten.

Tipp 4: Früh aufstehen

„An touristischen Orten ist immer viel los, sogar sehr früh am Tag“, sagt Diana. „Ich stehe daher extrem früh auf, um den Leuten zuvorzukommen, damit ich Szenen ohne Menschen oder manchmal auch nur mit einer einzelnen Person aufnehmen kann, um die Aufnahmen interessanter zu machen. Ausserdem hat man bei Sonnenaufgang ein wunderschönes Licht – das ist meine absolute Lieblingszeit zum Fotografieren.“

Die Stunde nach Sonnenaufgang und die Stunde vor Sonnenuntergang werden oft auch die ‚goldenen Stunden‘ genannt. Die Sonne steht hier niedrig am Himmel und taucht die Welt in ein goldenes Leuchten, das Reisefotos magisch erscheinen lässt. Diana nimmt immer RAW-Dateien auf, damit sie Parameter wie Weissabgleich oder Belichtung bei der Nachbearbeitung in einer Software wie Digital Photo Professional von Canon feinjustieren kann, um die Farben zu verbessern und Details in Schatten und Spitzlichtern hervorzuheben.

Frauki empfiehlt, Orte bei ungünstigen Wetterverhältnissen sowie früh am Morgen und am späten Nachmittag zu besuchen. „Meiner Erfahrung nach lohnt es sich, hinzugehen, wenn der Wetterbericht nicht gerade rosig aussieht – ein wenig Regen und Nebel kann dir magische Szenen eröffnen“, sagt sie. Durch die Kombination aus interessantem Licht und Wetter, fügt sie hinzu, „kann ein Ort völlig anders aussehen, als das sonnige Postkartenbild, das dir auf Instagram entgegen leuchtet.

Ein Gebäude in Paris, aufgenommen aus einem niedrigen Blickwinkel, mit Bänken im Vordergrund, aufgenommen von Martin Bissig mit der Canon EOS R8.

Wenn möglich, besuche beliebte Orte am Anfang oder am Ende des Tages, wenn dort weniger los ist. Das gibt dir mehr Freiraum, verschiedene Blickwinkel zu erkunden, und auch das Licht ist vielleicht interessanter. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 und einem Canon RF 24-50mm F4.5-6.3 IS STM Objektiv bei 24mm, 1/80 Sek., F14 und ISO 320. © Martin Bissig

Tipp 5: Im Laufe des Tages zu deinen Lieblingsorten zurückkehren

„Obwohl ich es liebe, bei Sonnenaufgang zu fotografieren, halte ich es für wichtig, besondere Orte auch zu anderen Tageszeiten zu besuchen“, rät Diana. „Auch belebte Szenen können grossartige Reisefotos abgeben, mit denen die Kultur und die Stimmung eines Ortes festgehalten werden. Die Schatten- und Lichtbereiche und die Art und Weise, wie die Sonne eine Szene beleuchtet, ändern sich im Laufe des Tages grundlegend.“

Denke daran, dass die Sonne über den Himmel wandert. Wenn also beispielsweise Sehenswürdigkeiten und Gebäude, die du fotografieren möchtest, am Morgen im Schatten liegen, lohnt es sich, am Nachmittag zurückzukehren, wenn sich das Licht verändert hat.

Eine Frau sitzt im Gras und hält ein Telefon, das die Canon Camera Connect App zeigt. Auf ihrem Schoss hat sie eine Canon EOS R8 MARK II.

Mit der Canon Camera Connect App kannst du nicht nur deine Kamera fernsteuern, sondern auch die Aufnahmen direkt auf dein Handy herunterladen, um sie gleich auf Social Media zu posten. Die Canon EOS R8 Mark II und andere unterstützte Kameras lassen sich per WLAN mit image.canon verbinden, für eine automatische Sicherung in der Cloud.

Eine Frau in einem roten Kleid posiert vor einer Reihe verschnörkelter Torbögen.

Bei der Aufnahme von Reisefotos erscheint Diana oft gerne selbst im Bild. Damit das Bild von vorn bis in die Tiefe scharf ist (wenn z.B. sowohl das Hauptmotiv als auch der Hintergrund für die Bildkomposition wichtig sind), solltest du eine kleine Blendenöffnung (hohe Blendenzahl) im Bereich von F8 bis F11 wählen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R10 und einem Canon RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM Objektiv bei 18mm, 1/100 Sek., F5.6 und ISO 100. © Diana Millos

Tipp 6: Selbst im Bild sein

„Meine bevorzugte Technik in der Reisefotografie ist die Suche nach Symmetrie in den Szenen, mit klaren, sauberen Linien, die kühne Formen schaffen“, erklärt Diana. „Ich stelle mich auch gerne selbst mit ins Bild. Darum habe ich immer ein Stativ dabei und positioniere die Kamera darauf, bevor ich selbst ins Bild gehe.“

Mit der Canon Camera Connect App kannst du die Kamera über dein Smartphone steuern und alle Einstellungen aus der Ferne vornehmen. Du kannst die Bildkomposition auch auf dem Display des Handys prüfen und den Autofokus anpassen, wenn du bereits im Bild bist.

Eine Person nimmt sich selbst an einem sonnigen Tag mit einer Canon EOS R10 Kamera und einem Mikrofon auf.

Die Canon EOS R10 ist eine ideale Kamera für das Vlogging auf Reisen. Sie kann über die übliche Zeitbegrenzung von 30 Minuten hinaus aufzeichnen, und die Option Movie digital IS hilft bei der Stabilisierung von Aufnahmen, die im Gehen gemacht wurden.

Fotografin Frauke Hameister hält die Canon EOS R8 MARK II, während sie vor einem malerischen Ausblick auf das dreh- und schwenkbare Display blickt.

Die Canon EOS R8 Mark II steckt voller hochwertiger Eigenschaften für Videos, wenn du dich bereit fühlst, mehr als nur Standbilder aufzunehmen. Zum Beispiel lässt dich der Zeitlupen- und Zeitraffermodus auf verschiedene kreative Weise Bewegungen einfangen, während die Cinematic-Ansicht einen kinoreiferen Look schafft.

Tipp 7: Fotos und Videos aufnehmen

Kameras aus dem EOS R System eignen sich gleichermassen für Videos und Fotos, und du kannst ganz einfach im Handumdrehen zwischen beiden Modi umschalten. „Videos spielen auf Social Media eine immer grössere Rolle. Darum ist es für mich wichtig, neben Fotos auch Videos aufzunehmen“, sagt Diana. „Ich nehme meist viele kurze Clips von verschiedenen Gebieten auf, die ich dann später zusammenschneide und dann ein Video erhalte, das die gesamte Stimmung dieses Ortes ausdrückt. Ich verwende für Videos immer die maximale Qualitätseinstellung meiner Kamera, damit ich bei der Bearbeitung den grösstmöglichen Spielraum habe.“

Die Canon EOS R10 eignet sich hervorragend dafür. Sie bietet Optionen für 4K 60p, 4K 30p aus 6K-Oversampling und hochwertiges Full HD mit 120p, das Diana für Zeitlupensequenzen verwendet. Die EOS R8 Mark II bietet eine sogar noch bessere Leistung bei Videoaufnahmen, mit Full HD mit bis zu 180p, oder 4K 60p mit Oversampling von 6K für noch bessere Qualität. Ausserdem findest du hier eine Voraufnahmefunktion, die schon Video aufnimmt, bevor du die Aufnahmetaste gedrückt hast. Sie hilft dir, unvorhersehbare Momente einzufangen.

Wenn Videos Priorität haben, du aber trotzdem tolle Fotos aufnehmen möchtest, ist die EOS R50 V eine vielseitige Wahl für Vlogs und Content Creation auf Reisen. Zu den praktischen Eigenschaften gehört das dreh- und schwenkbare Display, die Aufnahmetaste an der Vorderseite und eine vertikale Stativbuchse, sodass du einfacher im Alleingang filmen kannst. Gleichzeitig helfen dir Canon Log 3, benutzerdefinierte Bildmodi und Farbfilter dabei, deinen Inhalten einen ganz eigenen, konsistenten Look zu verleihen.

Wenn du deine Abonnenten und Follower über deine Reisen auf dem Laufenden halten willst, ist die Canon PowerShot V10 die perfekte All-in-One-Kamera im Taschenformat für deinen nächsten Trip. Die speziell für das Vlogging konzipierte Kamera ermöglicht die Erstellung von 4K-UHD-Videos, wo auch immer du bist. Ausserdem kannst du nach Belieben Kreativfilter und Glättungseffekte hinzufügen.

Das Dach eines Gebäudes, das aus Metallsechsecken mit sich kreuzenden Drahtseilen besteht, von unten an einem sonnigen Tag aufgenommen.

Schauen dich um und nimm dir die Zeit, den Blickwinkel zu optimieren, damit deine Reiseaufnahmen noch einzigartiger werden. Aufgenommen mit einer Canon EOS R10 und einem Canon RF-S 18-45mm F4.5-6.3 IS STM Objektiv bei 18mm, 1/400 Sek., F4.5 und ISO 100.

Tipp 8: Ungewöhnliche Blickwinkel wählen, damit die Bilder einfach anders sind

„Wenn man berühmte Wahrzeichen und Orte fotografiert, kann es schwierig sein, die eigenen Aufnahmen aus der Masse hervorstechen zu lassen. Ich suche immer nach ungewöhnlichen Blickwinkeln, die eine andere Perspektive bieten“, sagt Diana. „Aufnahmen von unten in Bodennähe oder von oben können einen enormen Vorteil darstellen – ein dreh- und schwenkbares Display macht das ganz einfach. Um noch höher zu kommen, setze ich meine Kamera auf mein Stativ und benutze es als Stange, so dass ich sie hoch über meinen Kopf halten kann und trotzdem die Vorschau der Aufnahme auf dem Display sehe. Das ist ideal, wenn man über die Köpfe von Menschen in einer Menschenmenge oder sogar über Zäune und Mauern hinweg fotografieren will.“

Selbstporträt der deutschen Fotografin Frauke Hameister, die sich im Fenster eines Cafés spiegelt. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 MARK II Kamera.

Das Canon RF 45mm F1.2 STM ist eine preisgünstige Vollformat-Festbrennweite, die sich hervorragend eignet, um eine Reise-Story zu erzählen. Die besonders grosse Blendenöffnung ermöglicht dir eine kreative Steuerung der Schärfentiefe und bietet eine natürlichere Sicht – perfekt für Porträts, Strassenfotografie und deinen Alltag. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 Mark II und einem Canon RF 45mm F1.2 STM Objektiv, Verschlusszeit 1/800 Sek., Blende 1:4,5 und ISO 1000. © Frauke Hameister

Nahaufnahme einer Motte auf einer Wasseroberfläche, aufgenommen mit einer Canon EOS R8 MARK II und einem Makroobjektiv.

Suche nach den Details, die den besuchten Ort einzigartig machen, und verwende auch einmal den Nahaufnahmenmodus deiner Kamera für eher künstlerische Aufnahmen. Mit einem Makroobjektiv kannst du näher fokussieren, sodass kleine Motive grösser erscheinen. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 Mark II und einem Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Objektiv, Verschlusszeit 1/1200 Sek., Blende 1:5,6 und ISO 200. © Frauke Hameister

Tipp 9: Eine Reise-Fotostory einfangen

Wenn du mit deinen Reisefotos eine visuelle Story erzählst, ziehst du Betrachter viel stärker in deinen Bann, als mit der Einzelaufnahme einer schönen Aussicht. Indem du die Vorbereitungen einfängst, Nahaufnahmen von zufälligen Details hinzufügst und eine Art Foto-Tagebuch kreierst, kannst du das endgültige Bild untermauern. Das ist nicht nur interessant für Freunde und Familie, es lässt auch deine Follower in den sozialen Medien tiefer in die Erfahrung eintauchen.

„Zu Anfang war ich stark darauf fokussiert, technisch alles richtig zu machen. Das hat mich manchmal davon abgehalten, eine Geschichte zu erzählen und den Moment zu geniessen“, erzählt Frauki. „Doch je mehr du übst, desto leichter fallen dir die technischen Aspekte. Sie gehen dir ins ‚Muskelgedächtnis‘ über. Du kannst dich dann darauf verlassen und dich daran erfreuen, einfach Geschichten zu erzählen.“

Mit der intelligenten Automatisierung von Canon Kameras kannst du dich auf Aufnahmen konzentrieren, die eine Geschichte erzählen, statt nur die technischen Aspekte im Kopf zu haben. Die Canon EOS R8 Mark II unterstützt zum Beispiel „Personen-Priorität registrieren“, sodass du bestimmte Personen auf der Kamera registrieren kannst, die in einer Szene im Fokus bleiben sollen. Das ist sehr nützlich, wenn das Autofokus-System automatisch Freunde oder Familienmitglieder an belebten Orten erkennen soll, zum Beispiel auf Strassenmärkten oder grossen Plätzen in der Stadt.

Low-Light-Aufnahme von einem felsigen Strand, eingerahmt von Baumumrissen, mit einem leuchtenden Horizont in der Ferne.

Die besten Ergebnisse bei der Aufnahme des Nachthimmels erzielst du, wenn du eine längere Belichtungszeit verwendest, um mehr Licht auf den Sensor zu lassen, und dabei deine Kamera auf einer stabilen Oberfläche oder einem mobilen Stativ aufstellst, um Verwacklungen zu vermeiden. Aufgenommen mit einer Canon EOS R6 und einem Canon RF 16mm F2.8 STM Objektiv bei 20 Sek., F11 und ISO 200.

Porträt einer Frau, aufgenommen von Alexandra Andreeva auf einer nächtlichen Strasse mit einer Canon EOS R8 und einem Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Objektiv.

Nach Einbruch der Dunkelheit erwachen die Städte zum Leben und bieten ganz neue Aufnahmemöglichkeiten. Vollformat-Kameras wie die Canon EOS R8 und die EOS R8 Mark II zeigen besonders bei wenig Licht ihre Stärke und liefern auch bei hohen ISO-Werten rauscharme Bilder. Aufgenommen mit einer Canon EOS R8 und einem Canon RF 85mm F2 MACRO IS STM Objektiv bei 1/128 Sek., F2.2 und ISO 8.000. © Alexandra Andreeva

Tipp 10: Mit Low-Light- und Nachtaufnahmen experimentieren

„Die Zeit kurz nachdem die Sonne untergegangen ist oder bevor sie am Morgen wieder aufgeht, nennt man die ‚blaue Stunde‘. Ich liebe die kühlen Farben, die dieses Licht erzeugt, und das tiefe Blau des Himmels“, sagt Diana. „Es gibt Stadtansichten einen völlig anderen Look und ist eine weitere gute Möglichkeit, einzigartige Bilder zu schaffen. Selbst spät in der Nacht gibt es hell erleuchtete Szenen, die du aufnehmen kannst. Das Wichtigste ist aber, die Erfahrung zu geniessen und Spass dabei zu haben.“

Die Wahl der richtigen Ausrüstung kann für die Low-Light-Fotografie einen grossen Unterschied machen. Vollformat-Kameras machen sich in der Regel besser in dunklen Umgebungen. Die Vollformat-Kamera EOS R8 Mark II verfügt ausserdem über eine integrierte Bildstabilisierung und ein empfindliches Autofokus-System, das bei sehr wenig Licht funktioniert und dir noch schärfere Ergebnisse liefert.



Geschrieben von Matthew Richards und Marcus Hawkins

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